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Heute Entscheidung zur SPD-OB-Kandidatur

Kulturdezernent Jörg Stüdemann (l.) und Stadtdirektor Ullrich Sierau lieferten sich über Wochen ein Duell um die OB-Kandidatur der Dortmunder SPD.

Heute Entscheidung zur SPD-OB-Kandidatur

DORTMUND Heute ist der Tag der Entscheidung: Um 13.30 Uhr verkündet der SPD-Unterbezirk, wen die Genossen ins Rennen um die Oberbürgermeister-Kandidatur schicken. Das Duell zwischen Stadtdirektor Ullrich Sierau und Kulturdezernent Jörg Stüdemann erreicht damit die Ziel-Linie. Wir informieren kurzfristig über den Ausgang.

von Von Oliver Volmerich

25.11.2008

Das Interesse an der so genannten Mitgliederbefragung ist groß. Fast die Hälfte der Dortmunder SPD-Mitglieder hat ihre Stimme abgegeben. Bis Montagmittag hatten sich 4200 Genossen – knapp 47 Prozent – an der Briefwahl beteiligt. Viele gaben gestern ihren Wahlzettel noch persönlich im Unterbezirksbüro ab. Auf einen Favoriten wollten sich selbst Insider nicht festlegen. Stadtdirektor Ullrich Sierau, der als „Macher“-Typ gilt, wird ein über viele Jahre gewachsenes gutes Netzwerk innerhalb der Partei nachgesagt. Er ging deshalb für viele mit leichten Vorteilen ins Rennen. Doch auch Jörg Stüdemann erhielt zuletzt viel Rückendeckung von der SPD-Basis und sammelte Sympathie-Punkte. Wer am Ende die Nase vorn hat, konnten auch die vier Vorstellungsrunden nicht klären, die die beiden Kandidaten in den vergangenen vier Wochen absolvierten. Große Konflikte wurden dabei ohnehin nicht ausgetragen, stattdessen versuchten beide das SPD-Herz zu wärmen, um die Unterstützung der Basis zu gewinnen. Mit besonderer Spannung werden der Auszählung im Saal des Awo-Kreisverbandes Unterbezirks-Chef Franz-Josef Drabig und Ratsfraktionschef Ernst Prüsse entgegen sehen. Sie hatten das Duell erst ausgelöst, indem sie Stüdemann in einer Überraschungsaktion gegen Amtsinhaber Dr. Gerhard Langemeyer ins Rennen um die OB-Kandidatur schickten. Sierau, der ursprünglich nicht gegen seinen aktuellen Chef antreten wollte, zog mit der von SPD-Landeschefin Hannelore Kraft angeregten Mitgliederbefragung nach – während Langemeyer später seinen Verzicht auf eine erneute Kandidatur erklärte. Aus dem Dreikampf wurde so ein Duell auf Augenhöhe. Verbindlich ist das Votum der Mitglieder nicht. Aber der SPD-Parteitag am Samstag wird nicht umhin kommen, das Ergebnis der Befragung zu akzeptieren. Nur der Sieger, so hatten sich die Kandidaten vorher verständigt, soll dort zur Wahl für die OB-Kandidatur antreten .   Aktuelle Informationen über den Ausgang des Duells um die OB-Kandidatur lesen Sie ab heute Mittag im Internet unter  » www.RuhrNachrichten.de/dolo

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