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Öko-Netzwerk startet Verkauf

Hier gibt’s Bio-Weihnachtsbäume in Dortmund

DORTMUND Weihnachtsbäume kann man für eher kleines Geld kaufen – sie kommen dann etwa aus dem Ausland und wurden mit Pflanzenschutzmitteln gespritzt. Das Öko-Netzwerk Dortmund will eine Alternative bieten und verkauft am 16. Dezember Bio-Weihnachtsbäume. Wir erklären, was deren Vorteile sind, was sie kosten – und wie man sie sogar umweltschonend nach Hause bekommt.

Hier gibt’s Bio-Weihnachtsbäume in Dortmund

Astrid Wendelstigh und ihre Kollegen liefern die Bio-Weihnachtsbäume sogar mit dem Lastenrad nach Hause. Foto: Dieter Menne

Viele Dortmunder Vereine bieten in den nächsten Wochen Weihnachtsbäume an, ebenso zahlreiche Händler. Den allermeisten dieser Bäume ist gemein, dass sie bei ihrem Anbau mit Pestiziden und Dünger in Berührung kamen. Wer sich und die Umwelt schützen möchte, kann alternativ einen Bio-Baum kaufen. Das Öko-Netzwerk Dortmund verkauft am 16. Dezember (Samstag) Bio-Weihnachtsbäume. Es handelt sich um Nordmanntannen.


Wo gibt‘s die Bio-Weihnachtsbäume in Dortmund?

Der Bio-Weihnachtsbaumverkauf des Öko-Netzwerks Dortmund e.V. findet am Samstag (16.12.) von 10 bis 14 Uhr auf dem Platz der Nicolaikirche, Lindemannstraße 50, statt. Vorbestellungen sind bei den Mitgliedsbetrieben des Öko-Netzwerks möglich: Kornhaus Naturkost, Fair Bleiben, Eva Naturfriseur und Weinblatt.


Was heißt „Bio“ bei Weihnachtsbäumen?

Ein Bio-Weihnachtsbaum, sagt Stefan Schlepütz vom Öko-Netzwerk, „ist definitiv nicht gespritzt“. Die Bäume, die das Netzwerk kauft, haben ihr zehnjähriges Leben ohne den Einsatz von Pestiziden (Pflanzenschutzmitteln) und Kunstdünger bei viel frischer Luft im bergischen Engelskirchen verbracht.


Was sind die Vorteile eines Bio-Weihnachtsbaums?

Bäume, die ohne Einsatz von Chemie wachsen, belasten nicht die Umwelt. Zudem dünstet ein Bio-Baum keine Pestizide im Wohnzimmer aus, auf die jemand allergisch reagieren könnte.


Gibt’s andere Bio-Baum-Verkäufe in Dortmund?

Es ist möglich, dass es auch anderswo Bio-Weihnachtsbäume gibt; bekannt ist das der Redaktion aber nicht. Zu erkennen sind Bio-Bäume am Bioland-Siegel. Wo keines dran hängt, ist‘s kein Bio-Baum, sagt Stefan Schlepütz: „Es wäre quatsch, einen Bio-Baum zu verkaufen und ihn nicht zu labeln.“

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Halten Bio-Bäume länger als andere Bäume?

Das Öko-Netzwerk führt seine Verkaufsaktion zum fünften Mal durch. In den vergangenen Jahren standen in den teilnehmenden Betrieben (Infokasten) die Bäume Wochen vor dem Fest – „die waren Weihnachten noch top“, sagt Schlepütz. Dass sie besser halten als andere Bäume, lässt sich aber nicht sagen.


Was kostet ein Bio-Weihnachtsbaum?

Weihnachtsbäume kosten generell etwa zwischen 18 und 24 Euro pro laufendem Meter. Für die Bio-Weihnachtsbäume des Öko-Netzwerks sind 24,90 Euro pro laufendem Meter fällig. Sie liegen also im oberen Preissegment.

Wie in den vergangenen Jahren will das Öko-Netzwerk den Überschuss spenden.


Gibt’s keine Bio-Bäume aus der näheren Umgebung?

Engelskirchen liegt 90 Kilometer von Dortmund weg, die Frage ist also berechtigt. Laut Stefan Schlepütz ist der Bio-Baum-Lieferant aus Engelskirchen aber schlicht der nächstgelegene. Viele Bäume kommen im Übrigen aus dem Sauerland und legen auch weite Wege zurück. Mancher Baumarkt bezieht Bäume sogar aus dem Ausland.


Wie kriegt man den Bio-Baum umweltschonend nach Hause?

Am besten nicht mit einem Sprit fressenden Geländewagen. Das Öko-Netzwerk kooperiert mit dem Dortmunder Lastenradverleih „Rudolf“ und der Fahrradwerkstatt Velokitchen. Ehrenamtliche Mitarbeiter liefern Bäume im innerstädtischen Umkreis per Lastenrad nach Hause.

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