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Neues Logistikzentrum für Black.de

Hier kommt der Nachschub für den Schwarzmarkt

DORTMUND Im September 2016 eröffnete Black.de die erste Filiale in Dortmund, seither kalauert sich der Ableger der Dortmunder Einzelhandelskette Tedi durchs Land: Der Discounter nennt sich wegen seines schwarzen Designs und günstiger Preise ja „der erste legale Schwarzmarkt“. Dieser braucht kräftig Warennachschub, da fast im Wochentakt neue Filialen aus dem Boden schießen. Daher hat Black.de nun ein Logistikzentrum im Hardenberg-Logistikpark bezogen.

Hier kommt der Nachschub für den Schwarzmarkt

Erst am Dienstag hat wieder ein Laden von Black.de neueröffnet: an der Straße Droote in Scharnhorst, es ist der vierte Laden in Dortmund. Kunden finden bei dem sogenannten Non-Food-Discounter praktisch alles außer frischen Lebensmitteln: Bastel- und Dekoartikel, Töpfe und Pfannen, Duschgels und Zahnpasta, Socken und Tennisbälle. Für ein paar Euro können Kunden sich den Einkaufskorb ganz gut füllen, sie finden aber auch – deutlich reduzierte – Elektrogeräte für ein paar hundert Euro.

100 Filialen bis Jahresende

Ende September hat Black.de über 40 Filialen vor allem im Ruhrgebiet, aber auch in Bayern und vereinzelt im Osten. Bis Jahresende sollen es 100 sein, in fünf Jahren 1000. Abwarten. Das Wachstum muss nun jedenfalls in der Logistik abgebildet werden, all die Läden wollen mit all den Waren beliefert werden. Die Warenbelieferung wird daher nicht mehr über das Lager der Muttergesellschaft Tedi am Brackeler Hellweg, sondern über ein eigenes Logistikzentrum gesteuert.

Black.de hat im Hardenberg-Logistikpark eine Halle des an der australischen Börse notierten Immobilienkonzerns Goodman angemietet. „Auf einer Fläche von 20000 Quadratmetern wird die Warenbelieferung für alle deutschlandweit eröffneten Black.de-Stores abgewickelt“, teilte auf Anfrage eine Sprecherin von Black.de mit. 20000 Quadratmeter, das entspricht einer Fläche von etwas weniger als drei Fußballplätzen.

Goodman ist seit rund zehn Jahren Eigentümer der Immobilie. Letzter Nutzer, das teilte Goodman gestern mit, war die Imperial Industrial Logistics GmbH, die unter anderem für die Automobil- und Stahlindustrie tätig ist. Die frühere DHL-Halle an der Lindnerstraße 21 war zuvor unter anderem vom Unternehmen Hölscher Paletten-Service genutzt worden, das beispielsweise mit Ikea zusammenarbeitete.

Neue Mitarbeiter

Das Logistikzentrum von Black.de sei noch im Aufbau begriffen, sagte die Sprecherin – eine Mitarbeiterzahl nannte sie daher nicht. Es handele sich aber nicht um Mitarbeiter aus dem Tedi-Lager, sondern um neue Mitarbeiter, die für Black.de eingestellt werden.

Anders, als es der Name suggeriert, gibt es von Black.de bislang keinen Online-Shop.

Hinter Tedi und damit hinter Black.de steht eine Gesellschaft des Kik-Gründers Stefan Heinig, 30 Prozent an Tedi hält die Unternehmensgruppe Tengelmann.

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