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Kohleturm gesprengt

Hier stürzt das letzte Relikt der Kokerei Kaiserstuhl

DORTMUND Der Riese ist gefallen: Um 10.10 Uhr am Samstagmorgen ist der 75 Meter hohe Kohleturm der Kokerei Kaiserstuhl III gesprengt worden. Vor einem vergleichsweise kleinen Publikum stürzte das letzte große Relikt der ehemals modernsten Kokerei Europas in sich zusammen.

Hier stürzt das letzte Relikt der Kokerei Kaiserstuhl

9000 Tonnen schwer ist der Turm gewesen.

Nachdem um 10.09 Uhr und kurz darauf um 10.10 Uhr die beiden Sprengsignale ertönt waren, sackte der mit 180 Kilogramm Sprengstoff bestückte Turm innerhalb weniger Sekunden in sich zusammen. Etwa 100 geladene Vertreter der Medien und der RAG Montan Immobilien GmbH wohnten dem Spektakel bei.

Die Sprengung des Kohleturms

Da sieht man ihn noch, den Kohleturm der Kokerei Kaiserstuhl.
Viele Kameras zeichneten das lautstarke Spektakel auf.
Gleich ist es soweit und der Kohleturm wird dem Erdboden gleichgemacht.
Etwa 100 geladene Medienvertreter und RAG-Mitarbeiter und deren Angehörige haben sich die Sprengung angeschaut.
Die RAG Montan Immobilien GmbH hatte das Gelände in einem Umkreis von etwa 300 Metern rund um den Kohleturm gesperrt.
10.10 Uhr: Die Sprengladungen in den 950 Löchern im Turm werden gezündet.
Langsam neigt sich der Turm zur Seite.
75 Meter hoch ist der Kohletum gewesen.
9000 Tonnen schwer ist der Turm gewesen.
180 Kilogramm Sprengstoff waren nötig, um den Turm einstürzen zu lassen.
Ein größeres Stück überstand die Sprengung.
Diesen Stahlbeton-Klotz werden in den nächsten Tagen Abrissbagger zerlegen.
Aus etwas größerer Entfernung: Neben dem Kohleturm sieht man die Spitze der Reinoldikiche.
Um 10.10 Uhr werden die Sprengladungen im Sockel des Turms gezündet (was man aus dieser Entfernung nicht sehen kann). Der Turm neigt sich zur Seite.
Gleich ist der Kohleturm nicht mehr zu sehen.
So schnell kann ein 75-Meter-Bau von der Bildfläche verschwinden.
Und zurück bleibt nur eine große Staubwolke.

 

Die RAG-Verantwortlichen sind mit dem Endergebnis der Sprengung zufrieden. Innerhalb der nächsten zwei Wochen sollen mehrere Abrissbagger die Überreste des Turms in dessen Einzelteile zerlegen.

Mit der Sprengung des ehemaligen Kohlesilos ist das letzte Stück der ehemals modernsten Großkokerei Europas verschwunden. Bis Ende des Jahres sollen die Rückbauarbeiten auf dem Gelände der Westfalenhütte abgeschlossen sein. Nach dessen Sanierung soll das Areal neu vermarktet werden.

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