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Hochwasser: Rund 300 Familien müssen sich Spendentopf teilen

Rund 300 Haushalte in Dortmund sind durch das Juli-Unwetter in ärgste finanzielle Not geraten, so die Schätzung von Stadt und Wohlfahrtsverbänden. Unter ihnen soll das Spendenaufkommen von bislang 672 000 (plus 11 000 auf dem Caritas-Konto) aufgeteilt werden.

Hochwasser: Rund 300 Familien müssen  sich  Spendentopf teilen

<p>Bis Ende des Monats sollen die Überschwemmungsopfer wissen, ob und mit wie viel Geld sie aus dem Spendentopf rechnen dürfen. Archiv Menne</p>

"Zeitnah, unbürokratisch, bedarfsorientiert und gerecht" soll das Geld unter die Hilfesuchenden gebracht werden, erklärte Werner Bracht, Koordinator der Diakonie-Hilfe für die Hochwasseropfer. Wichtigste Kriterien für die Hilfe seien die Schwere des existenziellen Schadens und die wirtschaftlichen Verluste der Betroffenen. Darunter fallen nach bisherigen Schätzungen 150 Haushalte. Sie bekommen zunächst "ganz unbürokratisch" einen Sockelbetrag von bis zu 1000 , der in einem weiteren Schritt aufgestockt werden kann.Notlagen nicht vergleichbar

Die restliche Summe aus dem Spendentopf der Wohlfahrtsverbände teilen sie sich nach einer erneuten Prüfung mit weiteren rund 150 Familien, die ebenfalls finanzielle Hilfe benötigen. Für die Bemessung der einzelnen Geldsummen werde die individuelle Bewertung durch den Spendenbeirat sein, so Anne Rabenschlag, Dortmunder Diakonie-Chefin und Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände: "Notlagen und Hilfebedürftigkeit sind nicht vergleichbar, jeder Fall liegt anders." Bis Ende August, so das ehrgeizige Ziel, sollen die Betroffenen wissen, mit wie viel Geld sie rechnen können.

Als Anlaufstelle für die Hochwasseropfer werden spätestens am nächsten Montag die zeitlich befristeten Bürgerbüros in Marten und Dorstfeld öffnen, kündigte gestern der Leiter des Sozialamtes, Peter Bartow, an. Die anderen Betroffenen könnten sich auch an das Bürgerbüro oder an die Sozialbüros vor Ort wenden.

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