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Wittbräucker Straße

Höchstener diskutieren über Einfahrt zum Geschäftszentrum

HÖCHSTEN Wie gefährlich ist die Einfahrt von der Wittbräucker Straße zum neuen Geschäftszentrum Höchsten? Die Meinungen dazu gehen auseinander. Das denken Autofahrer, Politik und Polizei.

Höchstener diskutieren über Einfahrt zum Geschäftszentrum

An der Einfahrt zum neuen Höchstener Geschäftszentrum ist die Situation häufig unübersichtlich.

Ziemlich gefährlich, sagen die Autofahrer, die am Donnerstag am 26.10. an der Einfahrt von der Wittbräucker Straße auf den Parkplatz zusammenstießen. Blechschaden auf beiden Seiten, großer Ärger. Zeugen des Unfalls geben an, dass Angestellte der neuen Geschäfte gegenüber der Polizei von vielen solcher Stoßstangenflirts in den Stoßzeiten berichtet hätten.

Ziemlich gefährlich, findet auch die Mehrheit der Mitglieder der Bezirksvertretung Hörde. In der Oktober-Sitzung beschloss das Gremium auf Antrag der CDU-Fraktion, dass die Verwaltung ein absolutes Halteverbot der Ausfahrt des neuen Einkaufszentrums zur Wittbräucker Straße zwischen Bushaltestelle Höchsten und der Ausfahrt auf der südlichen Seite der Wittbräucker Straße einrichten soll. „Bei der Nutzung der neuen Ausfahrt wird die Sicht in westliche Richtung durch parkende Fahrzeuge stark behindert. Eine ungefährdete Einfahrt auf die Wittbräucker Straße ist dort nicht möglich“, heißt es in der Begründung des Antrags. Durch das einstimmig beschlossene Halteverbot sind von dem Halteverbot auch mehrere Parkplätze, die laut dem Antrag „ohne Weiteres auf dem Gelände des Einkaufszentrums zur Verfügung stehen“.

Nicht wirklich gefährlich – so fasst die Polizei Dortmund die bisherigen Erfahrungen seit der Eröffnung des Einkaufszentrums zusammen. Eine Recherche in der Einsatzstatistik der vergangenen Monate bringt laut Polizeisprecherin Nina Vogt zwar vereinzelte Unfallmeldungen auf dieser Höhe der Wittbräucker Straße hervor. Bis auf den Fall vom 26. Oktober habe keiner davon direkt mit der Einfahrtsituation zu tun.

Die Wahrheit ist also wie häufig an der Wittbräucker Straße eine Frage des Gefühls. Dass der Verkehrsfluss an der Kreuzung zur Höchstener und Benninghofer Straße neu geplant werden muss, zeigt die schiere Zahl der Debatten über das Thema. Erst im September hatte Planungsdezernent Ludger Wilde und Verkehrsplaner Andreas Meißner in der Bezirksvertretung ausführlich erläutert, warum es mit der anvisierten Linksabbieger-Spur nicht geklappt hat. Ihnen saßen empörte Anwohner gegenüber, die über immer schlimmere Zustände klagen. Die Ergebnisse einer Verkehrszählung im September/Oktober liegen noch nicht vor.

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