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Hörde ist was Besonderes

HÖRDE Was die Hörder schon längst wussten, hat der städtische Archivdirektor Prof. Dr. Thomas Schilp nun bestätigt: "Hörde ist was ganz Besonderes in seiner Geschichte und der Gegenwart." Deshalb widmet sich die neue Ausgabe von "Heimat Dortmund" dem Stadtteil.

Hörde ist was Besonderes

Hörde gestern und heute: Die Autoren der neuen Zeitschrift des Historischen Vereins nähern sich mit ihren Beiträgen dem Stadtteil in vielen Facetten.

"Hörde hat sich trotz der Brüche durch die Industrialisierung ein Stück mittelalterliche Tradition bewahrt", beschreibt Schilp eine Besonderheit des Stadtteils im Umbruch - nach dem Wegzug des Phoenix-Werks und bevor neue Nutzungen ihren Platz eingenommen haben.

In einem bunten Kaleidoskop von der Geschichte des Phoenix-Werks über aktuelle Ausgrabungen der Hörder Burg, den jüdischen Friedhof, die Auswanderungswelle nach Brasilien bis zum Leben in den 40er bis 60er Jahren beleuchtet der Historische Verein die Geschicke des Stadtteils.

"Unser Beitrag über die neuen archäologischen Ausgrabungen hat natürlich nur vorläufigen Charakter", verweist Dieter Lammers auf die anstehenden Arbeiten. Doch bereits jetzt sei durch umfangreiches Fundmaterial deutlich geworden, welche Ausdehnungen die Burg im Mittelalter hatte.

Den Stolz der Hörder, die ihre Eingemeindung vor fast 50 Jahren teilweise immer noch nicht verkraftet haben, beleuchtet Heimatforscher Willi Garth in seiner nachdenklichen Betrachtung über das Leben in den 40er bis 60er Jahren. Horst Richter entlarvt mit Tagebuch-Auszügen die Mythen, die sich in den 20er Jahren um Auswanderungen nach Brasilien rankten. "Was Vorausfahrende geschildert hatten, war vielfach Lug und Trug, weil sie nicht allein in der Fremde sein wollten", lautet Richters ernüchterndes Urteil.

Abgerundet wird die Ausgabe mit bisher unveröffentlichten Fotos aus den 20er Jahren, die Rolf Wiethmann als Rundgang durch Hörde und als Dokumentation der Bautätigkeit zu jener Zeit zusammengestellt hat.

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