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Hörder Hilfsgütertransport versorgt polnisches Krankenhaus

HÖRDE Der Hörder Hilfsgütertransport für ein Krankenhaus im polnischen Cieszyn ist angekommen. Die Fahrer des Josefs-Hospitals erhielten nicht nur Dank, sondern sahen auch viel Elend.

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Auch dieser Defibrillator für die Herzmassage ist in dem polnischen Krankenhaus angekommen.

Im Interview mit Redakteur Peter Bandermann sprach Pastor Christian Conrad  von der Hörder Herz-Jesu-Gemeinde über die Fahrt, von der er am Wochenende zurückgekehrt ist.

Trotz der Hilfe durch neue Medikamente, Betten und medizinische Geräte ist sich der Pastor bewusst, dass dies nur der Anfang sei, denn er stellt fest: "Die Gegensätze zwischen unserer medizinischen Versorgung hier im Westen und in Polen sind erschreckend."  Unterschiedliche Standards in Deutschland und Polen Die polnischen Schwestern der Heiligen Elisabeth versorgen schwerstkranke Lungen- und Krebspatienten. Deshalb stellte sich die Frage, inwiefern es Unterschiede in der Versorgung gibt. "Bei uns gibt es Klagen, wenn in einem Krankenhaus zum Beispiel ein Aufzug fehlt. In Cieszyn müssen kräftige Männer die Patienten durch das Treppenhaus tragen", schildert Pastor Conrad. Einen nächsten Besuch schließt Conrad nicht aus, denn in dem einst von den Sozialisten enteigneten Krankenhaus gebe es noch keine betriebswirtschaftlichen Strukturen. Daher wollen er und seine Helfer der Herz-Jesu Gemeinde auch weiterhin mit ihrem Wissen zur Verfügung stehen. Mangelnde Aussattung aus Geldgründen Auf Nachfragen erläutert Conrad, dass eine medizinische Behandlung an den fehlenden Geld scheitern würde und die Ursache in der polnischen Wirtschaft liegen würde. Die Hilfsaktion wurde mit großer Dankbarkeit entgegengenommen. Die lange Zeit vom Sozialismus bestimmten Schwestern seien hochmotiviert, etwas an der schlechten medizinischen Versorgung in Cieszyn zu ändern.

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