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Im Handwerk geht's weiter bergauf

DORTMUND Das heimische Handwerk hat derzeit wahrlich keinen Grund zu klagen. Die Auftragsbücher der Betriebe sind seit Monaten gut gefüllt. Viele blicken optimistisch in die Zukunft, fasst die Handwerkskammer das Ergebnis ihrer aktuellen Herbstumfrage zusammen.

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Der Aufwärtstrend im Handwerk hält an, freut sich HWK-Hauptgeschäftsführer Klaus Y. Tillmann.

Der Aufwärtstrend im Handwerk hält an, freut sich HWK-Hauptgeschäftsführer Klaus Y. Tillmann.

Demnach bezeichnen 28 Prozent ihre geschäftliche Lage als "gut", 55 Prozent sind "zufrieden". Nur 17 Prozent der rund 900 befragten Betriebe machen sich wegen eines schwierigen Geschäftsverlaufs Sorgen. "Das Ergebnis ist so gut wie seit 15 Jahren nicht ", sagte HWK-Hauptgeschäftsführer Klaus Y. Tillmann. Rund läuft es vor allem im Wirtschaftsbau.

Höhere Umsätze erzielt auch das Ausbaugewerbe. Dazu gehören Maler etwa, Elektriker oder Klempner. "Sie profitieren vom gestiegenen Renovierungsbedarf, vom Programm zur energetischen Gebäudesanierung und vom Steuerbonus auf Handwerksleistungen", erläuterte Tillmann.

Der Wohnungsbau bleibe aber Sorgenkind. Die Erhöhung der Mehrwertsteuer und der Wegfall der Eigenheimzulage haben den Bereich einbrechen lassen. Einen "moderaten Aufwärtstrend" vermelden unter anderem die personenbezogenen Dienstleistungen. Insbesondere die Kassen der Friseure würden wieder klingeln, sofern sie nicht auf den "Geiz ist billig-Zug" aufgesprungen seien. 

"Die Menschen geben wieder mehr Geld für Haareschneiden aus." Und auch die Autowerkstätten, einst ein Tiefpunkt des Stimmungsbarometers, kommen wieder in Fahrt. "Die Leute geben ihre Autos nicht mehr zur Wartung, um Geld zu sparen", hieß es noch vor kurzem aus der Branche. Das hat sich nun offenbar wieder geändert.

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