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Hersteller St. Jude Medical

Implantate können vorzeitig den Geist aufgeben

DORTMUND Das St.-Johannes-Hospital appelliert an seine Patienten, denen von 2010 bis 2016 ein Defibrillator (ICD oder CRT-D) des Herstellers St. Jude Medical implantiert wurde, sich bei ihrem Kardiologen oder im Krankenhaus zu melden, um den Batteriestand kontrollieren zu lassen. Es könnte sein, dass die Geräte vorzeitig den Geist aufgeben.

Um den Batteriestatus ihres Implantats kontrollieren zu lassen, sollen sich Patienten, denen zwischen 2010 und 2016 ein solcher Defibrillator des Herstellers St. Jude Medical implantiert wurde, bei ihrem niedergelassenen Kardiologen oder im St.-Johannes-Hospital melden. Wie viele Geräte betroffen sind, ist noch nicht bekannt. Laut Hersteller handelt es sich um einen Teil der Geräte, die vor dem 23. Mai 2015 hergestellt wurden.

Montags bis freitags von 8 bis 16.30 Uhr ist das JoHo unter Tel. (0231) 1843-35100 erreichbar. Dort liegt eine Liste der dort implantierten Geräte und der betroffenen Patienten vor. Alle Patienten werden gezielt angeschrieben.

Ob ihr implantierter ICD oder CRT-D aus der Serie der betroffenen Implantate stammt, können Patienten auf der Internetseite des Herstellers unter www.sjm.com/batteryadvisory einsehen. Dort können sie die im Implantatpass eingetragene Modellnummer eingeben und alle weiteren Informationen zum Gerät erfahren.

Die Implantate seien so konzipiert, teilt St. Jude Medical in einer Pressemeldung mit, dass sie vibrieren, wenn die Batterie nahezu leer ist. Die Entladung der Batterie kann in einer Arztpraxis oder auch durch Fernüberwachung (merlin.net) festgestellt werden. Ob ein Implantat nach einer Untersuchung ausgewechselt wird, soll von Patient zu Patient unterschieden werden. Sollte eines ausgetauscht werden, stellt der Hersteller ein kostenloses Ersatzgerät zur Verfügung.

 

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