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Impulsive Reise durch Klangwelten

Wenige Streichquartette sind so spontan und spielen so sehr auf Risiko wie das Signum Quartett. Vor drei Jahren beim Harenberg-Festival "Next Generation" hat das Temperament der vier Streicher die Zuhörer schon mitgerissen - am Montag, im 2. Kammerkonzert des Theaters im Konzerthaus, war die Spontaneität und Impulsivität des Quartetts immer noch genau so groß wie vor drei Jahren, und das Spiel der Streicher ist noch geschliffener und besser aufeinander abgestimmt.

Moderne Musik pflegt das Signum Quartett - an diesem Abend hatten sie Bartóks 3. Streichquartett zwischen Werke von Haydn und Ravel gestellt. Mit seiner spannenden Interpretation des Bartók-Werks hat das Ensemble die Zuhörer für Musik des 20. Jahrhunderts begeistern können. Explosionsartig entwickelten sie expressive Klänge in den kunstvollen Bearbeitungen ungarischer Volkslieder. Eine sehr klare, präzise rhythmische Kraft gaben die Streicher dem Werk, in dem die Musiker auch mit dem Holz der Bögen auf die Saiten schlagen sollen.

Nur 14 Jahre älter ist das Streichquartett von Ravel, aber damit führte das Signum-Quartett in ganz andere Klangwelten. Das kontrastreiche Spiel lieben diese vier Musiker. Als ein schillerndes Mosaik von musikalischen Motiven breiteten sie die vier Sätze aus, entwickelten flirrende Klänge und expressive, mit viel Hingabe ausmusizierte Kontraste dazu.

Wach, immer impulsiv und sehr wendig und spontan spielt dieses Ensemble - das adelt natürlich fein ziselierte, quirlige Werke wie das Streichquartett op. 76,5 von Haydn. Wie mit Samthandschuhen musiziert klang der langsame, lyrische Satz, quirlig und aufregend und sehr fein ausgearbeitet die schnellen Sätze. Die Zugabe, die 2. Sonate aus Haydns "Sieben letzte Worte" hätte das Signum Quartett ruhig zum regulären Programmpunkt machen können. JG

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