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Industriekultur: Der Wandel in Werken

DORTMUND Die Kohle verbindet sie. Diese gleich geprägten Landschaften der Montanindustrie knüpfen das Band zwischen je sechs Künstlern aus Frankreich, Polen und Deutschland. Ihre besondere Sichtweise auf die Arbeit im Bergbau und das alte Ambiente der Zechen zeigen sie in der Ausstellung "C.O.A.L." auf der Kokerei Hansa.

Industriekultur: Der Wandel in Werken

Präsentiert auf Hansa ihre Version von "Postindustriellen Mutanten": Jadwiga Lemanska.

"Strukturwandel ist für mich als Kind des Ruhrgebiets selbstverständlich. Erst durch die Künstler ist mir klar geworden, dass ich in diesem Wandel selber drin stecke", sagt Kuratorin Uta C. Schmidt. Das Gemeinschafts- projekt verbindet Oberschlesien, das Ruhrgebiet und Nordfrankreich, bekam sogar rar gesäte Fördermittel der EU. Die Werke sind jetzt, nach dem Auftakt in Kattowitz, in Dortmund zu sehen. Und wo könnten die Veränderungen der Kultur- und Naturlandschaften besser veranschaulicht werden als auf Hansa?Zwischen Maschinen und Mauern hängt Kunst

Zwischen all den Maschinen und den mächtigen Mauern hängen nun bunte, buddhistisch anmutende Gebetsfähnchen, bedruckt mit ausdrucksstarken Bergmannsgesichtern. Farbe und Stoff vergehen. "Der Gedanke der Transformation" hat Christian Psyk dazu inspiriert. Die Blüte der Industrie verblasst. Da baumeln plastische, halb durchsichtige Grubenpferde von der Decke eines Werkraums. Plattenspielernadeln kratzen Rillen in Kohlebrocken, hinterlassen ihre Spuren, spielen neue Töne. Bilder von Maschinenteilen sind frei zusammengefügt zu "Postindustriellen Mutanten", die als hypermoderne Roboter in die neue Zeit vorpreschen.

Die Zeichnungen, Installationen oder Fotografien finden sich mal versteckt, mal sehr präsent im Kohlenturm, in der Waschkaue oder in der Kompressorenhalle. An Ort und Stelle ist so zu geradezu spürbar, wie die Vergangenheit des Bergbaus und die heutigen Rudimente neu gesehen werden können.

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