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Viele Ideen für die Neugestaltung der B1

Infomesse zum Umbau der Stadtbahn-Haltestellen

Dortmund Die Stadt lud zu einer Infomesse zum geplanten Umbau der Stadtbahn-Haltestellen an der B1 und testete damit eine neue Form des Bürgerdialogs. Und die Bürger aus der Gartenstadt hielten mit ihrer Meinung zu den Plänen der Stadt nicht hinterm Berg.

Infomesse zum Umbau der Stadtbahn-Haltestellen

Die Mehrheit der Anwohner wünscht sich Ampeln statt Brücken an der B1, wie hier an der Lübkestraße. Foto: Stephan Schütze

Die Szenerie erinnerte an einen Marktplatz. Nur dass es an den Ständen in der Aula der Gesamtschule Gartenstadt nicht Obst und Gemüse, sondern Informationen gab. Mit einer Infomesse zum Umbau der Stadtbahnstationen an der B1 testete die Stadt am Mittwochnachmittag eine neue Form der Bürgerbeteiligung. Und die kam augenscheinlich gut an.

„Toll, dass es so eine Veranstaltung mit Fachleuten und allen relevanten Akteuren gibt“, sagte Gartenstadt-Anwohner Thomas Reichling. Auch Besucher Achim Lange lobte die neue Form des Bürgerdialogs. „Ich habe nur Angst, dass alles nur Show und längst alles entschieden ist“, merkte Anwohnerin Olivia Rost an.

Das wiederum wird von den Vertreter der Stadt vehement bestritten. Schon seit einigen Wochen läuft der Dialog mit den Vertretern verschiedener Initiativen und Interessengruppen um die Neugestaltung der B1. Hauptziel ist der weitgehende Erhalt der B1-Allee. „Die prägt das Einfahrtstor nach Dortmund“, stellt Thomas Reichling fest.

Sorgen um den Erhalt der Allee-Bäume

Die Frage ist, wie viele Bäume geopfert werden müssen, wenn die Haltestellen der Stadtbahn barrierefrei ausgebaut werden. Am vergangenen Samstag fanden dazu bereits Ortstermine an den Stationen statt, am Mittwoch folgte die Diskussion auf der mit dem Dialoggestalter IKU organisierte Infomesse.

Dabei bekamen – ergänzend zum Info-Angebot des städtischen Tiefbauamtes und von DSW21 zu den geplanten Maßnahmen – auch die B1-Lärm- und Abgas-Schutzgemeinschaft und die Initiative B1 Dortmnd Plus die Gelegenheit, ihre Alternativvorschläge für den Umbau der B1 vorzustellen.

Große Mehrheit für ebenerdige B1-Überquerung

Und die gehen weit über den Umbau der Stadtbahn-Stationen hinaus. So gab es etwa Vorschläge für den Umbau der Kreuzung Voßkuhle, um dort den üblichen Stau durch Linksabbieger zu verhindern. „Man sollte über die B1 als Ganzes nachdenken“, wünschte sich auch Besucher Thomas Reichling.

Die mit Zetteln und Punkten dokumentierten Bürgermeinungen waren eindeutig: Die Mehrheit wünscht sich statt neuer Rampen, Brücken und Aufzüge ebenerdige Zugänge zu den Stadtbahn-Stationen mit Ampelregelungen. Eine Lösung, die die Politik zuletzt kategorisch ausgeschlossen hatte. Abzuwarten ist, ob es dabei bleibt, wenn voraussichtlich im Herbst die Ergebnisse des Bürgerdialogs in den politischen Gremien diskutiert werden.

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