Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

"Intensiv mit Hochwasser beschäftigen"

IM WESTEN Die Infoveranstaltung zum Hochwasser zeigte, wie unterschiedlich Betroffene auf der einen und Stadt und Emschergenossenschaft auf der anderen Seite Abläufe und Ursachen der Überflutungen wahrnehmen. Offene Fragen sollen schriftlich und auch in einem externen Gutachten geklärt werden.

Doch auch die Politik ist durchaus nicht mit allem einverstanden, was im Nachklang der Katastrophe passiert ist. CDU-Bezirksvertreter Hans Jürgen Schröder bemängelte, man habe nach der Kritik der Feuerwehr an der Emschergenossenschaft nichts mehr davon gehört. Feuerwehr-Chef Klaus Schäfer hatte nach dem Unwetter vermutet, dass zwei der drei Pumpen ausgefallen seien, weil Wasser durch Löcher in den Wänden der Hochwasserschutzmauer des Pumpwerks habe eindringen können. „Den hat dann ja wohl einer mundtot gemacht“, mutmaßte Schröder. Die Emschergenossenschaft hat versichert, das Wasser sei ausschließlich über die Mauern des Pumpwerks geflossen. Die Bezirksvertretung Lütgendortmund kritisierte zudem, dass am Dienstagabend niemand von der Stadtspitze an der Infoveranstaltung in Lütgendortmund teilgenommen habe. Stadtdirektor Ullrich Sierau weist diese Kritik im Gespräch mit den Ruhr Nachrichten zurück: „Wir waren gebeten worden, dass diejenigen, die in der Sache was sagen können, da waren. Das ist geschehen. Außerdem befassen sich der Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen und der Haupt- und Finanzausschuss mit der Sache. Und der Oberbürgermeister hat am 27. Juli vor Ort mit Betroffenen gesprochen und sich mit den Dingen intensiv beschäftigt.“ 

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Naherholungsgebiet

Wir suchen Namen für dieses Hochwasserrückhaltebecken

MENGEDE Innerhalb kürzester Zeit hat sich das Hochwasserrückhaltebecken (HRB) der Emschergenossenschaft an der Rittershofer Straße in Mengede zu einem beliebten Naherholungsbiet entwickelt. Einziges Problem: Der Name HRB. Die CDU will das Gebiet umbenennen - wir suchen Vorschläge.mehr...

Hochwasserrückhaltebecken

Namens-Vorschläge: Emschergrund oder Kürtelbecken?

MENGEDE Die Mengeder sind begeistert von ihrem neuen Naherholungsgebiet am Hochwasserrückhaltebecken (HRB). Genauso begeistert nehmen sie nach einer Initiative der CDU Mengede an der Namenssuche für das Becken teil.mehr...

Hilfsfonds

Stadt zahlt 33 Starkregen-Opfern Soforthilfe

LÜTGENDORTMUND Nach dem Starkregen im Juli bekommen 33 betroffene Haushalte im Dortmunder Westen Geld aus dem Hilfsfonds der Stadt und der Emschergenossenschaft. Einige Antragsteller gingen hingegen leer aus.mehr...

Umbau

Bäume müssen für neuen Nettebach weichen

KIRCHLINDE Der Nettebach verändert sein Gesicht: Zwei Abschnitte sind bereits im Bau, mit dem dritten Teil beginnt die Emschergenossenschaft in diesem Frühjahr. Doch vor dem Umbau müssen einige Bäume weichen.mehr...

Rund um das Emscher-Hochwasserrückhaltebecken

Planspiele um ein neues Erholungsgebiet

MENGEDE Vor dem absehbaren Ende der Großbaustelle des Emscher-Hochwasserrückhaltebeckens und damit dem Abschluss der technischen Dimension des Bauwerks geht der Blick der Emschergenossenschaft und der örtlichen Politiker bereits weiter in die Zukunft.mehr...

Aktion "Extraschicht"

Emschergenossenschaft gewährte Einblick ins Klärwerk

DEUSEN Viele Fragen zur Arbeit im Klärwerk Deusen konnte die Emschergenossenschaft beim Tag der offenen Tür beantworten. Besucher bekamen nicht nur einen Tiefen Einblick in den komplizierten Prozess der Schmutzwasseraufbereitung, sie konnten auch in ungewohnter Kulisse speisen.mehr...