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Erinnerung an Bandleader

James Last brachte den "Happy Sound" nach Dortmund

DORTMUND Mit seinem „Happy Sound“ hat er in der Westfalenhalle oft für Partystimmung gesorgt. Am 13. Mai 2013 feierten 3700 Besucher die Legende James Last zum letzten Mal in Dortmund. Der Bandleader starb jetzt im Alter von 86 Jahren. Wir blicken auf die schönsten Momente zurück.

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Dieses Plakat kündigt den Auftritt des Bandleaders im Februar 1972 an.

Den Ehrenpreis "Goldene Westfalenhalle" erhielt James Last 1975 in Dortmund.

"Mit 80 Jahren um die Welt" - dieses Motto führte James Last 2009 auch nach Dortmund.

Ließ sich vom Publikum feiern: James Last.

Im Mai 2013 war James Last das letzte Mal in Dortmund.

Der Bandleader James Last ist am Dienstag im Alter von 86 Jahren in Florida gestorben' tag='. Last war als Erfinder des „Happy Party Sound“ der erfolgreichste deutsche Bandleader nach dem Zweiten Weltkrieg. Der 1929 in Bremen als Hans Last geborene Künstler tourte mit seinem Orchester weltweit. Seit mehr als 30 Jahren lebte Last in den USA. Er verkaufte Millionen Platten und CDs - und sorgte 19 Mal in der Dortmunder Westfalenhalle für unbeschreibliche Momente.

Preisträger der Goldenen Westfalenhalle

Zum ersten Mal stand James Last mit seinem Orchester am 27. Januar 1968 in der Westfalenhalle 1 auf der Bühne. 1975 erhielt James Last als erster die „Goldene Westfalenhalle“. Der Ehrenpreis wurde im Rahmen der Veranstaltung "Arena der Sensationen" eingeführt. James Last war der erste Preisträger. Bei seiner Tournee zum 70. Geburtstag kam James Last am 5. November 1999 wieder in die Westfalenhalle. Zuvor hatte er ausverkaufte Konzerte in der Londoner Royal Albert Hall gegeben.

James Last in der Westfalenhalle

James Last (80) bewies in Dortmund, dass er noch lang nicht zum alten Eisen gehört.
Bei "Tico Tico" gab's ein großes Klatsch-Echo der zahlreich angereisten Fans.
Ließ sich vom Publikum feiern: James Last.
Bat zum Tanz: James Last.
Sein Markenzeichen: das lässige Schnipsen.
Toll war nicht nur James Last, sondern auch seine Big-Band. Vor allem die Trompeter.

20 Paare erheben sich sofort von den Sitzen, als James Last am 10. Mai 2009 in Dortmund zum Tanz bittet' tag='. Sie tanzen vor der Bühne und in den Gängen. Der  Bandleader bietet im Rahmen der „Mit 80 Jahren um die Welt“-Tour  eine Parforce-Ritt durch sein riesiges Repertoire: Etwas Klassik (Puccini, Bizet), Melodien zum Träumen („Spanish Eyes“), Country („Orange Blossom Special“) und Irisches, ein Shanty-Medley („Yellow Submarine“) und Nummern von Amy Winehouse („Rehab“) oder Pink („So what“).

Letzter Besuch in Dortmund

Die letzte Bühnenshow von James Last und seinem Orchester erlebte das Dortmunder Publikum am 13. Mai 2013' tag='. Im silbernen Jackett und mit kleinem Zopf schnippste „Hansi“ wie gewohnt mit den Fingern seiner rechten Hand. Das Hit-Feuerwerk reichte von „Rocky“ über „Skyfall“ bis hin zu einem Walzer von Johann Strauß. 15 Streicher und Gesangssolisten waren neben der 15-köpfigen Band mit von der Partie. „In zwei Jahren kommen wir wieder nach Dortmund“, kündigte der Bandleader gegenüber den 3700 Besuchern an.

Das Versprechen hielt er nicht ganz. Bei seiner letzten „Non stop dancing“-Tour trat er aber in Oberhausen auf' tag='.

Letztes Interview mit James Last

"Ich bin kein ich-bezogener Mensch"

Dortmund Ein tolles Gefühl auf der Bühne zu stehen hatte James Last bis zum Schluss. Am Mittwoch ist der Bandleader im Alter von 86 Jahren in Florida gestorben. Noch im Dezember gab der Musiker dieser Zeitung ein großes Interview. Da hatte er sich gerade von einer schweren Operation erholt. Er war sich aber schon sicher, nicht der neue Johannes Heesters zu werden.mehr...

mit dpa

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