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Jürgen Uter hörte auf, als es am schönsten war

Jürgen Uter hörte auf, als es am schönsten war

<p>Hörte auf, als es am schönsten war: Jürgen Uter. Archiv</p>

"Wenn's am schönsten ist, sollte man aufhören" - Schauspieler Jürgen Uter hat das wörtlich genommen und sich am Freitag im Harenberg-Haus mit der 50. Ausgabe von seinen "Nachtlichtern" nach zwölf Jahren verabschiedet.

Es war seine schönste Mitternachtsshow - mit blendend aufgelegten Gästen, einem Jürgen Uter, der sich in der Eingangsconference in Bestform präsentierte, dem kompletten Liebesperlen-Ensemble als Überraschungsgästen und glänzender Stimmung im Publikum. Bodo Harenberg nannte nach dieser XXL-Ausgabe "Uters Nachtlichter" kurzerhand in "Uters Sternstunde" um. "Sie sind für dieses Haus ein guter Geist gewesen", schwärmte der Hausherr.

Viel Gelegenheit zu schwärmen hatten auch die Zuschauer: von Julia Novikova, der St. Petersburger Sopranistin mit der Glasstimme aus dem Opernensemble, die Brillanttöne in Arien der Gilda, Rosina und Adele funkeln ließ - auch wenn sie als Gilda aus Rossinis "Barbier" noch etwas mehr Tempo und Temperament entwickeln könnte. Oder von Kabarettist Kai Magnus Sting, einem der Künstler, die in der "Nachtlichter"-Zeit groß geworden sind. Ein Feuerwerk von Pointen zündete der Duisburger - leidgeplagt von der Feststellung, dass Männer und Frauen nicht zusammen passen. Oder von "Ladies First", den Deutschen Meistern im Barbershop, die unter Leitung von Manfred Adams nicht nur flotte Showchoreografien zeigten, sondern auch schöne, leise Balladen sangen. Und Uter, der war in Bestform bei seinem Künneke-Medley, seiner Conference, in der er auch politkabarettistsche Glanzlichter setzte, und als Talkmaster. "Kuhlenkampf war mein Vorbild", sagte der Schauspielerbei der Party nach der Vorstellung, die mit vielen Ehrengästen zur längsten Aftershow-Party der "Nachtlichter"-Geschichte wurde.

Der Abschied von der beliebten Show fällt etwas leichter, weil Uter dem Haus Harenberg treu bleibt: Im Herbst startet er dort eine Reihe von Chansonabenden. Bis dahin wird das Publikum das befolgen, was Jürgen Uter 50 Mal im Schlusslied von Heinrich Huber gesungen hat: "Behalten Sie mich in Erinnerung. In guter." Machen wir. Julia Gaß

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