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Karneval auf andere Art

Der Charme der mommenta-Konzertreihe ist es, neue Räume zu entdecken. Aber bei Lidmila Fusková und Ivo Fusek in Sölde fühlten sich die Besucher gleich wie in vertrauert Umgebung. Das Mathematiker-Ehepaar wohnt wie in einem kleinen Konzerthaus. Ahorn-Treppen Galerien und Geländer sind so wie in der großen Philharmonie - nur der weiße Yamaha-Flügel von Tochter Anna ist anders als im Konzerthaus. Anna Fusek ist die einzige Musikerin in der musikbegeisterten Familie. Sie hat Blockflöte und Klavier mit Schwerpunkt Alte Musik in Berlin studiert und studiert nun Dirigieren in Basel. Aber sie hatte auch viel Freude an den moderneren Werken aus Klassik und Impressionismus, die Atsuko Seki auf ihrem Flügel spielte.

Empfindsam, mit einem weichen Anschlag und zarter Brillanz spielte die Schubert-Wettbewerbssiegerin die Mozart-Sonaten KV 282 und 311. Atsuko Seki ist eine lyrische, poetische Interpretin - davon lebte auch ihre Interpretation von Debussys "Suite bergamasque" und der "Images". Farbenreich, und mit viel geistiger Tiefe fühlte sie sich in diese Werke ein und ließ Debussy wie einen Mozart des Impressionismus klingen.

Böhmen, Mähren und die Slowakei sind Schwerpunkt dieses Festivals. Die gastfreundliche Familie Fusek hatte für die Besucher auch ein kleines tschechisches Buffet vorbereitet. "Eine Gesellschaft darf nicht nur von Brot und Spielen leben. Zu ihren Qualitäten solle auch gehören, dass sie Kultur fördert und liebt", begrüßte Ivo Fusek um genau 11.11 Uhr an diesem 11.11. seine Gäste: "Es ist närrisch genug, dass sich so viele Menschen in ein kleines Wohnzimmer quetschen, um Musik zu hören. Das stimmt mich optimistisch, dass mit unserer Gesellschaft alles in Ordnung ist."

Atsuko Seki hatte ihr Recital ihrer Freundin Mungo Janshindulam gewidmet. Die 34-jährige Pianistin, die im Kammerkonzert des Theaters im Januar auftreten sollte, ist vor wenigen Tagen an einer Leberinfektion gestorben. JG

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