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Dortmunds Schauspiel-Intendant im Interview

Kay Voges: "Forscht doch mal! Träumt doch mal!"

DORTMUND Eine "Akademie für Digitalität und Darstellende Kunst" will Kay Voges in Dortmund gründen. Ist das ein Wolkenkuckucksheim eines vom Erfolg berauschten Schauspiel-Intendanten - oder eine sinnvolle Überlegung mit Hand und Fuß? Im Interview mit Tilman Abegg führt Voges seine Argumente aus.

Kay Voges: "Forscht doch mal! Träumt doch mal!"

Dortmunds Schauspiel-Intendant Kay Voges guckt auf Fotos immer so, als könne er sich was Besseres vorstellen, als fotografiert zu werden. Ein neues Stück machen und dafür mal wieder ein paar Preise einheimsen, zum Beispiel. Aber er wird von der Stadt ja nicht dafür bezahlt, um auf Fotos gut zu gucken, sondern um erfolgreiches Theater zu machen, und solange er das macht, kann er auf Fotos gucken wie er will.

Woher kommt die Idee?

Wir haben uns in den letzten sieben Jahren den Ruf erarbeitet, das führende deutsche Theaterlabor zu sein fürs digitale Zeitalter. Wir haben versucht, die neuen Technologien, die auf dem Markt sind, in die Theaterwelt hineinzubringen, sei es Programmierung, sei es Vernetzung, sei es Video. Wir haben festgestellt: Die Einbindung von neuen Technologien ins Theater braucht ein gewisses Know-How, und das ist oft überhaupt nicht vorhanden. Das ist nicht nur hier in Dortmund so, sondern in ganz Theaterdeutschland.

Wir haben fast 200 städtische, Landes- und Bundestheater, wo tolle Mitarbeiter arbeiten für Licht, Ton und so weiter, die allerdings keinen Ort haben, wo sie sich weiterentwickeln können. Wenn man seit 20 Jahren im Beruf ist, dann liegt die Ausbildung 20 Jahre zurück. Die vergangenen 20 Jahre stecken da nicht drin, und in dieser Zeit hat sich so wahnsinnig viel entwickelt. Wie gehen Netzwerke von Licht und Ton, auf welchem Stand sind wir bei der Live-Videobearbeitung?

 

Haben Sie dafür ein Beispiel?

Das Beispiel könnte sein, was wir bei „Einstein on the Beach“ gemacht haben: Dass wir versucht haben, die Livemusik in Licht, Video, Kostüm und Bühne umzuwandeln. Das ist eine große Netzwerkarbeit, und das nötige Know-How ist im Theater noch nicht sehr weit verbreitet. Zum andern braucht man eine ganz andere Form der Entwicklungsarbeit.

Normalerweise hat man eine Idee und nach acht Wochen kommt eine Premiere raus. Für die Programmierung von Oberflächen wie bei „Einstein“ braucht man manchmal ein halbes Jahr, ein Jahr, zwei Jahre. Es gibt zurzeit noch keinen Ort in Deutschland, wo die entsprechende Entwicklungsarbeit gemacht werden kann. Also wünsche ich mir eine Akademie, die zum einen Fortbildung für Theaterangestellte sein kann, und zum anderen ein Ort der Forschung, wo das Zusammenspiel der Darstellenden Kunst mit der gegenwärtigen Technologie entwickelt werden kann.

Zur Person:

Kay Voges, 45, ist seit der Spielzeit 2010/2011 Intendant des Dortmunder Schauspiels. Von Anfang an suchte Voges nach Möglichkeiten, neue Medien in seine Theaterstücke zu integrieren. Voges’ Vertrag läuft bis 2020. Dass er anschließend noch mal verlängert, ist unwahrscheinlich. Zu seinen jüngsten erfolgreichen Produktionen fürs Schauspiel gehört die „Borderline Prozession“. Die Multimedia-Orgie war im Frühling beim Berliner Theatertreffen zu Gast.

 

 

Was fällt Ihnen da so ein?

Wir haben Maskenbildner, die unglaublich tolle Arbeit machen. Aber wir sind auch in der Lage, Masken per 3D-Drucker herstellen zu können. Wo gibt es einen Ort, an dem man experimentieren lernt, die Kunst des Maskenbildners mit den Mitteln der Gegenwart weiterzuentwickeln? Wo lernt man, Netzwerke zu kreieren, die Licht und Ton miteinander verbinden, wie wir es zum Beispiel von großen Konzerten wie bei U2 gewohnt sind?

Ich stelle mir vor, dass es Seminare geben kann zur Fortbildung, und dass es gleichzeitig Stipendien geben kann für Regisseure, Programmierer, Tänzer, Dramaturgen, die zusammen für ein halbes Jahr an einem Thema Entwicklungsarbeit leisten und ihre Ergebnisse ins Theater zurückgeben können.

Damit also nicht mehr wie bisher am Schauspiel erst die Stückidee entsteht, dann folgt das Konzept und wirft technische Fragen auf, die dann innerhalb der kurzen Produktionszeit des Stücks gelöst werden müssen – sondern damit jenseits der Theaterintervalle das Instrumentarium vergrößert wird, auf das Sie bei künftigen Inszenierungen zurückgreifen können?

Genau. Davon könnte das Schauspiel Dortmund profitieren und alle anderen Theater auch. Man muss sich klarmachen: Wir haben eine Finanzierung für Schauspieler, Sänger, Tänzer, Bühnenbildner, also für den Standard, der Theater seit vielen hundert Jahren ausmacht.

Dagegen gibt es für zusätzliche Künste, Medienkünstler und ihre Arbeitsleistung weder die technische Ausstattung noch das Geld. Der Medienkünstler Lars Ullrich, der mit uns „Einstein on the Beach“ gemacht hat, hat schon drei Monate, bevor die Proben begonnen haben, angefangen zu programmieren. Das sind andere Zeitabläufe, die im normalen Theaterbudget gar nicht dargestellt werden können. Und neben der Finanzierung braucht man einen Ort, wo geforscht, entwickelt und auch mal eine Produktion vorbereitet werden kann.

Warum gerade in Dortmund?

Dortmund ist auf der Liste der digitalen Produktionsstandorte in Deutschland auf Platz fünf. Die Mikrotechnik im Technologiezentrum ist deutschlandweit führend. Ein Großteil der Wirtschaft hier ist Digitalwirtschaft. Das würde schon mal gut passen. Zusammen mit dem Fakt, dass wir als Schauspiel Dortmund führend sind im Gebrauch der digitalen Medien im klassischen Theater.

DORTMUND Schauspiel-Intendant Kay Voges wird voraussichtlich nicht noch mal am Schauspiel Dortmund verlängern. Im Interview mit dem gemeinnützigen Recherchezentrum Correctiv sagte Voges: "Ich glaube nicht, dass ich länger als 2020 dableibe." Gründe dafür nannte Voges auch.mehr...

Die Logik erscheint geradezu zwingend.

Ja, und ich glaube, wenn wir über den Teich gucken, nach Silicon Valley, dort kreiert man kleine Laborsituationen, wo Menschen miteinander forschen können, um neue Möglichkeiten auszuprobieren.

Es ist doch interessant, dass große Firmen wie Google und Apple ganz oft Künstler engagieren und denen sagen: „Forscht doch mal! Träumt doch mal, was denn da so möglich ist!“ Und dann kommen viele Innovationen aus dem Silicon Valley nach Deutschland. Aber die Frage ist: Wollen wir eigentlich immer nur Innovationen aus Amerika kaufen oder wollen wir selber Dinge kreieren?

Und offenbar will auch das Theater selbst neue Techniken entwickeln.

Genau. Diese Akademie ist Fortbildung und Entwicklung. Neue Technologien wurden immer schon sofort vom Theater übernommen. Seilzüge, Hydrauliken, Diaprojektoren, Computer zur Steuerung von Lichtanlagen. Dort wurden die Techniken für das Theater weiterentwickelt.

Linsen zum Beispiel für Lampen, die dann weiterentwickelt wurden, so dass man Scheinwerfer fürs Theater daraus bauen konnte. Wenn man in Las Vegas ins Theater geht und sich die großen Shows dort anguckt, die vielleicht inhaltlich reinste Unterhaltung und Bling-Bling sind, aber technologisch auf einem unfassbaren Stand, da merkt man auf einmal die Nähe zwischen Silicon Valley und Las Vegas, wo sich Forschungsbereiche ergänzen.

Ich glaube, dass wir in zehn, zwanzig Jahren auch Hologramme auf der Bühne haben werden, die im Theater stattfinden oder auch aus unserem Handy herauskommen. Da ist die Frage: Wie gehen wir damit um, wie bereiten wir uns darauf vor? Die aktuellen VR-Brillen sind ein Riesenmarkt, weltweit wird daran geforscht. Wird es nicht vielleicht bald Theaterstücke geben, wo das Theater und Virtual Reality eine Vereinigung erleben, um neue Seh- und Theatererlebnisse zu kreieren?

Theater und Virtual Reality – das klingt für viele sicher unvereinbar.

Aber Digitalisierung und Darstellende Kunst liegen so nah beieinander. Das Theater hat seit jeher Welten kreiert auf den Bühnen, Geschichten erzählt. Wir waren immer schon die Meister des Geschichtenerzählens in fremden Welten. Aber: Das Theater ist ein gegenwärtiges Medium, es findet immer im Augenblick statt. Schauspieler und Zuschauer sind zu einer Zeit an einem Ort. Und deswegen muss es mit gegenwärtigen Mitteln umgehen. Und was sind diese Mittel der Gegenwart?

Dieses Argument verstehe ich nicht. Warum folgt aus dem Livecharakter eines Theaterstücks die Notwendigkeit, aktuelle Technik einzusetzen? Mit einer 20 Jahre alten Bühnentechnik kann man doch genauso live spielen.

Wir leben im digitalen Zeitalter, und unsere Sehgewohnheit, unser Menschenbild, unsere Lebensgewohnheit, unser Gesellschaftsbild hat sich extrem dadurch gewandelt. Und wenn wir sagen: „Wir glauben nicht an das Digitale Zeitalter, wir machen weiter wie bisher“, dann wird das Theater irgendwann eine antiquierte Kunstform sein.

Verstehe. Wie ein hundert Jahre altes, welliges Schwarz-Weiß-Foto.

Ja. Und die Frage, die sich stellt, ist: Wie erzählen wir Theater im Digitalen Zeitalter? Wir sehen, dass wir alle nur noch Netflix gucken. Dass der Fernseher nicht mehr im Wohnzimmer steht, sondern dass wir ihn in unserer Tasche haben. Wir haben das Selbstverständnis, dass wir interagieren können mit den Inhalten, die uns gegeben werden. Partizipativ können wir abstimmen, weiterklicken. Und wie machen wir das mit diesem analogen Medium Theater? Muss das analog bleiben? Kann es sich nicht weiterentwickeln?

 

Auf Seite 2 des Interviews: Kay Voges über Virtual Reality, die Finanzierung einer Digital-Akademie und seine mögliche Rolle in ihr.

Sie haben den digitalen Anteil bereits erhöht.

Ja, wir haben das gemacht im Schauspiel. Bei „Minority Report“ konnte man per App abstimmen in der Inszenierung. Bei „Hamlet“ konnte man mittwittern.

Schon oft haben Sie das Live-Erlebnis des Theaters betont. Wie wichtig wird es in Zukunft sein, dass Zuschauer und Schauspieler dieses Ein-Ort-eine-Zeit-Erlebnis teilen?

Ich glaube daran, dass das auch in Zukunft wichtig bleibt. Sonst wäre es wirklich nur ein Film. Wir sind, was das Digitale Zeitalter angeht, gerade am Anfang. Vor 15 Jahren hätte niemand gedacht, dass mal 90 Prozent der Menschen mit einem Smartphone durch die Gegend laufen. Es werden kaum noch Briefe geschrieben, dafür so viele SMS und Mails wie noch nie.

Dieser gesellschaftliche Wandel ist nicht nur positiv. Er bringt Fragen mit sich: Wie gehen wir mit Datenvorratsspeicherung um, mit Big Data, mit Fake News, mit der allgemeinen Vernetzung, was bedeutet Partizipation? Wenn Theater der Ort des Diskurses über Gegenwart ist, dann müssen wir uns mit den Mitteln der Gegenwart beschäftigen und sie zur Debatte stellen. Wir müssen lernen, mit den Möglichkeiten, die uns helfen können, produktiv umzugehen und sie weiterzuentwickeln. Genau da forschen wir hier ja seit sieben Jahren: Wo sind die Grenzen des Theaters?

Haben Sie eine entdeckt? Eine Grenze?

Ich weiß nicht, ob es eine Grenze ist. Wir haben „Memories of Borderline“ gemacht, wo man mit einer VR-Brille durchs Bühnenbild laufen kann. Das kann nur ein Mensch machen, aber man kann es in Sao Paulo und in Oslo machen. Ich weiß nicht, ob das Theater ist. Es ist vielleicht eine Dokumentation von Theater im Medium VR.

Aber es wäre ja auch heute schon möglich, dass viele Menschen gleichzeitig über VR-Brillen im virtuellen „Borderline“-Bühnenbild mit den Schauspielern zusammenkommen. Dann wäre es eine Zeit an einem Ort, aber der Ort wäre virtuell.

Genau das ist eine dieser Möglichkeiten fürs Theater der Zukunft. Aber das muss entwickelt und erforscht werden. Ich glaube, wir haben bisher nur einen ganz kleinen Teil von dem verstanden, was auf uns zukommt. Ich sehe, dass unglaubliche Forschungsimpulse aus Amerika zu uns kommen, und ich empfinde es so, dass auch wir in Europa die Aufgabe haben, mehr in die Forschung zu investieren, um mehr über die Kunst und die Möglichkeiten der Digitalisierung herauszufinden. Weil wir es können und weil wir mit unserer europäischen Kultur vielleicht auch einen anderen Zugang zu den Themen haben.

BERLIN Der Kulturschock bleibt aus. Kay Voges und seine Dortmunder Mannschaft sind in der Hauptstadt gelandet. Und bewegen sich schon auf vertrautem Terrain. Ihre Produktion "Die Borderline Prozession", die zum Berliner Theatertreffen eingeladen wurde, gastiert ab Samstagabend (6.5.) im Arbeiterviertel, in den Rathenau-Hallen im Ost-Bezirk Oberschöneweide (Spottname: Oberschweineöde), die heute zu großen Teilen leer stehen.mehr...

Sie sagten kürzlich in einem Interview mit Ecce' type='' href='http://www.e-c-c-e.de/alle-news/news-detail/digitalisierung-der-kuenste-1-interview-mit-kay-voges.html, die meisten Bühnen in Deutschland liegen in dieser Entwicklung um Jahrzehnte zurück. Ist doch merkwürdig, oder? Wo doch die Theater schon immer neue Techniken übernommen und genutzt haben?

Ich würde sagen, dass es eine Frage der Hardware ist und der Möglichkeiten, da hinein zu investieren. Gleichzeitig auch: Dass ein Programmierer mit in ein Theater hineingehört, wird vielerorts immer noch bezweifelt oder diskutiert, wobei ich das als Selbstverständlichkeit ansehe.

Das Theater muss einen Wandel vollziehen, das Know-How muss entwickelt werden, und die Hardware muss bereitstehen. Das Theater fit für die Gegenwart machen, das ist der Traum. Und ich merke: Wir sind in Dortmund schon relativ weit gekommen.

Spüren Sie innerhalb der Theaterszene Gegenwind bei diesem Thema?

Nö.

Sie kriegen dafür Preise.

Genau, wir kriegen dafür Preise. Wir werden wirklich wöchentlich angerufen von Theaterkollegen aus anderen Städten, die fragen: „Wie macht ihr das? Könnt ihr uns jemanden empfehlen?“ Wir haben uns hier ein Know-How erarbeitet, das wir gerne weitergeben würden. Es wird früher oder später einen Ort geben, dieses Know-How zu vermitteln. Die Frage ist: Wird Dortmund die Hauptstadt werden für Digitalität und Darstellende Kunst oder wird es eine andere?

Es wird in jedem Fall eine geben?

Es wird eine geben. Davon gehe ich fest aus. In London gibt es einen Forschungsbereich, angegliedert an ein Theater, der forscht zu dem Thema. In Amerika gibt es das mehrfach. Auch Holland und Belgien sind da zurzeit aktiv. Deutschland wird nachziehen müssen, die Frage ist wo.

Wie könnte die Akademie finanziert werden?

Da ist noch nichts spruchreif. Es laufen Gespräche mit verschiedensten Partnern aus Kultur, Bildung und Forschung, Stadt, Land und Bund. Kultur, Bildung und Wirtschaft sind drei Zweige, die in so einer Akademie zusammenlaufen könnten. Ich war jetzt gerade in Baden-Württemberg, da sind diese Themen genauso akut wie in Nordrhein-Westfalen.

Es besteht für Dortmund die Chance, eine Vorreiterrolle einzunehmen. Mit der bisherigen Landeskulturministerin gab es schon Gespräche, und die waren sehr positiv. Sie war interessiert. Jetzt, nach dem Regierungswechsel, müssen wir abwarten.

Wie geht es nun weiter?

Ich glaube, wir müssten einen Ort finden, der im städtischen Besitz ist oder in einen solchen übergehen kann, an dem man sich eine solche Akademie vorstellen könnte. Dann könnten wir auf die Suche gehen nach Geldgebern aus Kultur, Bildung und Wirtschaft.

Welche Funktion können Sie sich vorstellen in dieser Akademie?

Ich glaube an die Notwendigkeit dieser Akademie, und dass sie stattfinden wird, und ich möchte diese Idee vorantreiben. Ich möchte mich gerne am Aufbau beteiligen und an der Einbindung dieser Akademie als Labor, als Satellit an das Schauspiel Dortmund.

Also vielleicht übernehmen Sie eine Funktion in der Akademie, vielleicht auch nicht.

Wir werden im Februar 2018 die erste Dortmunder Konferenz für Digitalität und Theater machen und uns dort mit Fachleuten aus ganz Europa austauschen und versuchen, klare Anforderungs- und Umsetzungsprofile zu definieren, wie eine Akademie beschaffen sein soll.

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DORTMUND Die Besucher des Schauspiels können wie schon in den Jahren zuvor die Preisträger der Auszeichnung "beliebteste Inszenierung" und "beliebtestes Mitglied des Schauspielensembles" wählen. Der Verein der Schauspielfreunde hat in diesem Jahr das Preisgeld aufgestockt: jeweils 1000 Euro erhalten die Gewinner.mehr...

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