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Kindergartenkinder "posieren" für Mengeder Kalender

MENGEDE Die Kinder des evangelischen Kindergartens "Emscherwichtel" haben eine spannende Zeit hinter sich. Bei zahlreichen Fotoshootings posierten sie für einen neuen Kalender für Mengede. Auf dem Schulhof der Regenbogen-Grundschule fand diese Projekt jetzt seinen Höhepunkt.

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Laura (M.) und ihre Freundinnen formten geduldig das "N" - nun sind alle gespannt auf das Titelfoto des Kalenders.

Brandmeister Herbert Hagel brachte den Rettungskorb in Position.

Konnte dank der Feuerwehr in mehr als zehn Meter Höhe die perfekte Position fürs Fotoshooting einnehmen: Verena Kensbock (mit Frank Mülle im Rettungskorb). RN-Fotos Dönnewald

Und jetzt das "N", schallt es über den Schulhof. Laura und ihre beiden Freundinnen spurten los. Wenige Sekunden später liegen sie auf dem Asphalt, formen mit ihren Körpern den Buchstaben N und lassen ihre Stupsnasen von der Sonne kitzeln. Über ihnen, hoch oben auf der Drehleiter, drückt Fotografin Verena Kensbock auf den Auslöser. Es ist Vormittag, 10.15 Uhr auf dem Schulhof der Regenbogen-Grundschule. Ein ungewöhnliches Fotoshooting hat begonnen: Mit 24 (später sogar 75) "Emscherwichteln",  zwei Brandmeistern der Berufsfeuerwehr Mengede und ihrer DL (steht für Drehleiter) sowie der Netter Fotografin Verena Kensbock in den Hauptrollen.Fotografin verliert Boden unter den Füßen

Letztere hat schon längst den sicheren Schulhof-Boden verlassen und "schwebt" mit Brandmeister Frank Mülle im Rettungskorb der Drehleiter in mehr als zehn Meter Höhe über dem bunten Treiben. Per Walkie Talkie ist sie mit Katja Stöber und Sandra Smolén vom Förderverein verbunden. Jetzt gilt es, die 24 Kinder das Wort "Mengede" formen zu lassen - für ein Foto, das das Titelbild eines ganz besonderen Kalenders (siehe Infokasten unten) werden soll.

"Der dritte Schenkel vom M ist noch nicht schräg genug", greift auch Brandmeister Frank Mülle per Mikro ins Geschehen ein. Sofort läuft Katja Smolén los, korrigiert die Haltung des "M-Kindes", nimmt die nächste Ansage per Funkgerät entgegen und hechtet zum letzten "E".

Die Emscherwichtel sind echte Profi-Models

Es dauert eine ganze Weile, bis alle Arme, Beine und Köpfe der Kinder so liegen, dass die Fotografin zufrieden ist. Die Emscherwichtel verhalten sich wie Profis - gemeckert wird erst später. "Das war schrecklich heiß und hart", stöhnt Lilit (5) und flüchtet mit den anderen in den Schatten.

Doch lange währt die Pause nicht. Denn jetzt kommen auch die "restlichen" Emscherwichtel, um für das Dezember-Blatt zu posieren. 75 Mädchen und Jungen sollen eine Nikolausmütze darstellen - puh, das klingt nach einer richtigen Herausforderung. Und tatsächlich, Mütter, Erzieherinnen und Kindergarten-Leiterin Petra Kern müssen lange puzzeln, bis alles perfekt und das Foto im Kasten ist.

Sprachlos über kostenlose Hilfe

Das Fotoshooting mit Feuerwehr für den Emscherwichtelkalender 2009 war zweifelsohne das aufwändigste von allen Fototerminen. Alle Aufnahmen hat Verena Kensbock höchstpersönlich gemacht - weder dafür noch für die grafische Gestaltung des Kalenders möchte sie einen Cent sehen. "Das macht mich jetzt noch sprachlos", staunt Katrin Stahlhut vom Förderverein über die kostenlose Hilfe der Profifotografin. "Schließlich ist es ja für etwas Gutes", begründet Verena Kensbock schlicht ihren ehrenamtlichen Einsatz.

Denn der Erlös aus dem Verkauf soll in die Arbeit des Fördervereins und damit in den Kindergarten fließen. Unterstützung gibt es darüber hinaus von 24 Geschäftsleuten, die mit ihren Anzeigen helfen, die Druckkosten zu finanzieren.

"Bei dieser Aktion haben wirklich alle mitgezogen", lobt Gabi Beyer (Förderverein) den kollektiven Einsatz. Nicht zu vergessen Arno Backes  von der Freiwilligen Wehr Nette, der den Kontakt zur Berufsfeuerwehr Mengede hergestellt hat und sich das bunte Treiben auf dem Pausenhof der Regenbogenschule natürlich auch angesehen hat.

    

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