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Kita in Hombruch stand nach Unwetter unter Wasser

RENNINGHAUSEN Eigentlich sollte im September das 50-jährige Bestehen der Kindertagesstätte "Am Hombruchsfeld" groß gefeiert werden, aber "daran ist im Moment überhaupt nicht zu denken", sagt Margret Clausmeyer, stellvertretende Leiterin der Kita.

Kita in Hombruch stand nach Unwetter unter Wasser

Arbeiter räumen die vom Wasser beschädigten Sachen beiseite. Die Räume der Kita sind zurzeit nicht nutzbar.

Das Unwetter vom 26. Juli August hat der Kita übel mitgespielt. Regenwasser hat die Räume geflutet. "Das Wasser stand bis zu einem Meter in der Einrichtung", so Clausmeyer, die gestern zusammen mit Mitgliedern der Fraktionen der SPD und der Grünen aus der Bezirksvertretung Hombruch den Schaden begutachtete.

Schon am Eingang wurde deutlich, wie groß der entstandene Schaden ist. Stühle, Regale und Holzspielzeug türmen sich zu hohen Trümmerbergen. Mitarbeiter einer Reinigungsfirma verfrachten das vom Wasser beschädigte Mobiliar in große Container. Auch im Innern laufen die Reinigungsarbeiten auf Hochtouren. Kabel liegen herum, und dort, wo sonst fröhliches Kinderlachen ertönt, dröhnen die Motoren der zahlreichen Bautrockner. Ein modriger Geruch liegt in der Luft. "Wann wir die Räume wieder benutzen können, weiß niemand", so Clausmeyer schulterzuckend.

Zunächst müsse erst einmal eine Schadensliste angefertigt werden. Neue Möbel müssen her, die Kücheneinrichtung ist hinüber "und ob Wände und Fußböden saniert werden müssen, weiß noch niemand".

Auf Hilfe der kommunalen Politik kann die Kita jedoch zählen. "Wir lassen sie nicht im Regen stehen", so SPD-Fraktionsvorsitzender Gerd Alda und stellte zusammen mit Bernhard Schawe-Bergjohann (Grüne) finanzielle Mittel von Seiten der Bezirksvertretung in Aussicht. Die Betreuung der 70 Kinder findet bis dahin in zwei Räumen der darüber liegenden Grundschule statt. Ein Provisorium, bis die Motoren der Bautrockner verstummt sind.

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