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Knappschaftskrankenhaus hat die Tür für Turmfalken geöffnet

BRACKEL Schon sein Name verrät es: Der Turmfalke fühlt sich in hochgelegenen Nestern wohl. Passend dazu hat ab sofort das Knappschaftskrankenhaus ein „Zimmer“ für die bedrohten Vögel frei: einen Nistkasten im 8. Stock.

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Achtung: Zimmer frei. Auf der Suche nach Nistplätzen können sich die Turmfalken ab sofort auch im Knappschaftskrankenhaus umschauen.

Auf solche possierlichen Gäste hoffen alle Vogelfreunde schon bald im Knappschaftskrankenhaus.

Heinz Heitland hat stellvertretend für den Naturschutzbund und Agard (Arbeitsgemeinschaft Amphibien- und Reptilienschutz e.V.) einen Brutkasten von innen an der Fensteröffnung eines Maschinenraums angebracht. „Lärm stört Turmfalken nicht. Der Kasten muss jedoch nach Süden ausgerichtet sein, damit er vor Schlagregen und Sturmböen sicher ist“, sagt Heitland.

Er richtet im „Knappi“ bereits den 20. Nistkasten im Dortmunder Osten ein, denn dem Vogel des Jahres 2007 fehlen nicht nur geeignete Nistplätze, sondern auch Jagdgründe durch die Versiegelung von Freiflächen durch Straßen, Wege und Gebäude. Weniger Tauben Das Krankenhaus am Wieckesweg bietet den gefiederten „Patienten“ gern eine Nistmöglichkeit: „Einerseits ist das praktischer Umweltschutz, und anderseits weichen Tauben dort, wo Turmfalken brüten“, freut sich Krankenhaussprecher Wolfgang Skorvanek auf tierischen Nachwuchs.  

Jetzt müssen die Falkenaugen nur noch den Ansitz, der durch das Fenster reicht, entdecken. Heitland: „Manchmal muss man einfach einige Jahre Geduld haben, bis ein Turmfalkenpärchen, das meist ein Leben lang zusammen bleibt, das Wohnungsangebot annimmt. Allerdings ist die Hoffnung, dass die Tiere hier den Nistkasten besetzen und heimisch werden, groß. Schließlich ist der Tisch für die Falken reich gedeckt: Direkt vor der Haustür beginnt mit dem Krankenhauspark ein Naturschutzgebiet, das sich bis zur Pferderennbahn erstreckt.

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