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"Ausgezeichnete Virtuosen"

Konzertreihe punktet mit angehenden Stars

HÖRDE Ein wahrer Geheimtipp für Liebhaber klassischer Klaviermusik hat sich in den letzten neun Jahren in Hörde etabliert. Mit der Bezeichnung „Ausgezeichnete Virtuosen“ übertreibt die Konzertreihe nicht. Sie bietet die Chance, angehende Tastenstars hautnah zu erleben.

Konzertreihe punktet mit angehenden Stars

Stellen die Konzertreihe auf die Beine (v.l.): Barbara Chaluppa (gws Wohnen), Tanja Vock (Phoenix-See 21), Sascha Hillgeris (Klassik.AG) und Ulrich Spangenberg (Stadtbezirksmarketing)

Es ist eigentlich ein Wunder, dass Veranstalter Sascha Hillgeris im neunten Jahr von „Ausgezeichnete Virtuosen“ noch mit freien Plätze im Hörder Bürgersaal rechnet. Doch trotz des regelmäßigen Stelldicheins der aufstrebenden Konzertpianisten bewegt sich die Reihe bei den Zuhörern immer noch leicht unter dem Radar.

Zu Unrecht, denn auch im neuen Programm, das mit dem ersten Konzert am 16. Juni startet, bietet sich wieder die seltene Möglichkeit, dem virtuosen Spiel der kommenden Stars am Flügel zu lauschen. Zum ersten Mal gastieren die fünf Pianisten in diesem Jahr zusätzlich auch in Witten, im Otto-Schott-Saal, im Haus Witten.  Wenn Sascha Hillgeris von den „Virtuosen“ spricht, kommt er ins Schwärmen, denn der Titel „ausgezeichnet“ trifft den Nagel auf den Kopf. „So leicht wird es nie wieder sein diese angehenden Stars so hautnah zu erleben“, sagt Hillgeris.

Die Südkoreanerin Ah-Ruem Ahn ist nominiert für den Deutschen Pianistenpreis. Vadym Kholodenko, gebürtiger Ukrainer gewann im letzten Jahr den 1. Preis beim Internationalen Schubert-Wettbewerb und wird für seine Konzerte am 14. und 15. Juli extra aus seiner Wahlheimat Moskau eingeflogen. Der russische Pianist Evgeny Cherepanov gehört seit 2008 zur Gruppe der „New York Concert Artists“ und wird am 11. und 12. August zu hören sein. Mit Preisen ausgezeichnet sind auch Johannes Friedemann Knoll und Toghrul Gabil Huseynli, die die Runde vollenden.

Zu hören sein werden hauptsächlich klassische Stücke von Bach, Beethoven oder Schubert, aber auch neuere Werke, zum Beispiel von Sergej Rachmaninow. Gesponsert wird die Konzertreihe von der GWS Wohnen Dortmund-Süd und der Entwicklungsgesellschaft Phoenix See 21, ohne deren Unterstützung die Reihe nicht möglich sei, sagt Hillgeris. „Im Schnitt haben wir etwa 75 Besucher pro Konzert“, erklärt der Veranstalter. Im Hörder Bürgersaal ist Platz für knapp 100 Gäste. Noch können sich Klassik-Freunde also die insgesamt zehn Termine im Kalender anstreichen.

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