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"Kopf nicht in den Sand stecken"

"Als ich das gehört habe, dachte ich nur: Ach du Sch...". Wolfgang Hübel, Chef der Unicef-Arbeitsgruppe Dortmund, sitzt der Schreck nach der Berichterstattung über mögliche finanzielle Unregelmäßigkeiten in der Unicef-Zentrale noch in den Knochen. Seine Reaktion: "Wir müssen aufklären, Hintergründe offen legen und die Mitarbeiter motivieren."

Die bekamen die ersten Reaktionen gestern Vormittag hautnah ab. So wie Annerose Stendel, die ehrenamtlich am Unicef-Stand auf dem Weihnachtsmarkt an der Marienkirche arbeitet. "Wir sind schon öfter angesprochen worden. Die Leute waren sehr entsetzt." Auswirkungen auf den Umsatz habe das bis gestern am frühen Nachmittag allerdings nicht gehabt.

Wolfgang Hübel fürchtet, dass negative Reaktionen noch in den nächsten Tagen einsetzen könnten. Und dass die Motivation des einen oder anderen der 63 festen und weiteren anderen ehrenamtlichen Helfern leiden könnte. "Aber", meint er, "wir dürfen jetzt nicht den Kopf in den Sand stecken." jöh

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