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Krieg ist für (zu) viele Alltag

IM WESTEN Mit Kranzniederlegungen und Ansprachen gedachten Menschen auf zahlreichen Gedenkveranstaltungen im Dortmunder Westen der Opfer der Weltkriege.

Krieg ist für (zu) viele Alltag

<p>Pastor Hubert Olbricht von der St. Magdalena-Gemeinde sprach bei der zentralen Gedenkveranstaltung am Ehrenmal an der ev. Kirche in Lütgendortmund.

Viele Gedenkredner nutzten die Gelegenheit, um über die elementare Bedeutung von Krieg und Frieden für unser Leben nachzudenken.

"Wir dürfen dankbar sein, dass wir hier seit 62 Jahren in Frieden und Sicherheit leben dürfen", sagte der Mengeder Bezirksvorsteher Bruno Wisbar bei der Kranzniederlegung am Ehrenmal Adalmundstraße und fügte an: "Das ist nicht selbstverständlich, wenn man die Geschichte betrachtet oder die Situation in anderen Ländern."

  Den Blick auf das Leben jenseits der eigene Grenze richtete auch Pastor Hubert Olbricht von der katholischen St. Magdalena-Gemeinde, der bei der zentralen Gedenk-Veranstaltung in Lütgendortmund am Ehrenmal an der evangelischen Kirche sprach: "Wenn man überlegt, wie viele Kriege wir schon gehabt haben, dann bin ich ganz erschrocken, wie oft wir bei den Kriegen, die es heute in der Welt gibt, schweigen. Ich denke da zum Beispiel an Uganda." Doch auch für uns sei der Krieg näher als viele Menschen glaubten, wusste Olbricht: "Ich hätte nie gedacht, dass ich nach dem Zweiten Weltkrieg noch einen deutschen Soldaten beerdigen muss, der im Krieg gefallen ist. Doch genau das ist in meiner letzten Gemeinde in Paderborn geschehen. Dort habe ich einen Mann beerdigt, der in Afghanistan gefallen war."

Rechtsextreme Gewalt stimmt bedenklich

In Huckarde hielt Bezirksvorsteher Harald Hudy auf der zentralen Veranstaltung am Ehrenmal die Gedenkansprache. "Über 60 Jahre Frieden in vielen Teilen Europas bedeuten nicht, dass Krieg und Gewalt verschwunden sind", sagte er. Vor allem rechtsextreme Gewalt besonders in einigen Teilen Ostdeutschlands müsse bedenklich stimmen. Hudy: "Die Forderung ,Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg? ist ein Pflänzchen, das man hüten muss."

Bewegende Worte fand auch Bezirksvorsteher Hans-Ulrich Krüger auf dem alten Dorstfelder Friedhof an der Twerskuhle: "Das Ausmaß an Trauer, das über Europa liegt, ist ziemlich groß", sagte Krüger und mahnte die Anwesenden eindringlich mit folgenden Worten: "Wer in die Zukunft schaut, sollte sich an die Vergangenheit erinnern und diese Erinnerung als Mahnung für den Frieden wachhalten." is/Bre

  

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