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Kriegen BVB-Fans im Kreuzviertel ein letztes Bier vorm Stadion?

BVB-Heimspiel am Sonntagmittag

Für viele BVB-Fans gehört das letzte Bier vor dem Stadion zur festen Tradition bei Heimspielen. Am Sonntag spielt Borussia Dortmund jedoch bereits um 13.30 Uhr. Machen die Kreuzviertel-Kneipen da schon am Vormittag auf? Wir haben uns umgehört.

DORTMUND

von Thomas Thiel

, 14.03.2018
Kriegen BVB-Fans im Kreuzviertel ein letztes Bier vorm Stadion?

Das Allegro an der Querstraße wegen des BVB-Heimspiels diesen Sonntag ausnahmsweise schon am Vormittag auf - so wie fast alle Kneipen des Kreuzviertels. © Thomas Thiel

Ein beliebter Treffpunkt für BVB-Fans ist das B-Trieb an der Kreuzstraße. Von hier sind es nur knapp 10 Minuten zu Fuß zum Stadion. Vor der Kneipe an der Ecke mit der Großen Heimstraße bilden sich vor Heimspielen häufig große Menschentrauben, drinnen ist dann das Gedränge groß.

Normalerweise ist die Kneipe sonntagvormittags zu. Doch dieses Wochenende macht das B-Trieb eine Ausnahme. Ab 11.30 Uhr ist die Kneipe geöffnet. „Wir haben viele Stammgäste, die haben extra gefragt“, sagt Kellner Karl Gannon.

"Unsere Gäste können gerne Brötchen mitbringen"

So wie das B-Trieb handhaben es die meisten Gaststätten im Kreuzviertel – trotz der ungewohnt frühen Anstoßzeit. „Unsere Gäste können gerne Brötchen mitbringen“, scherzt Monika Stosik, Betriebsleiterin des Allegro an der Querstraße, das um 11 Uhr öffnet, genau wie "Kumpel Erich" an der Lindemannstraße.

Das Schilling‘s in der Schillingstraße macht sogar schon um 10 Uhr auf. „Wir haben schon mehrere Tischreservierungen, die Leute freuen sich auf einen Frühschoppen“, sagt die Betreiberin Dimitra „Dimi“ Liolia. Andere Läden haben sowieso geöffnet, weil sie Frühstück anbieten, etwa das Viertelliebe an der Kreuzstraße oder das Wohnzimmer am Neuen Graben.

El Mundo bleibt zu - nicht wirtschaftlich

Eine Kneipe bleibt jedoch zu: das El Mundo, auch am Neuen Graben. „Das ist eine doofe Uhrzeit, wer trinkt um 11 Uhr schon Bier?“, fragt der Kellner Brian Castro. „Das ist für uns nicht wirtschaftlich.“

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