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Kunst-Welt mit Heidi, Kohle und einer Kuh

HÖRDE Kunst wird am 17. August unterirdisch - erstmals ist dann der Bunker, den Anne und Richard Schmalöer an der Tullstraße 5 als Ausstellungsraum hergerichtet haben, dann geöffnet.

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Richard Schmalöer öffnet den Bunker für die Kunst.

Unterirdische Kunst: Im "Heidi"-Raum steht eine ausgestopfte Kuh auf Moos.

Das lebensgroßes Foto von dem mit Schlacke beschmierten Mann enstand auf einer Halde im Ruhrgebiet. RN-Fotos Gaß

Die renommierte Düsseldorfer Künstlerin Barbara Meisner hat die rund 100 Quadratmeter großen Räume und Gänge mit einer Rauminstallation aus Licht, Klang, Fotografie und Objekten bespielt, die alle Sinne auf ganz unmittelbare Weise berührt.

Eine Tür in eine überraschende Welt öffnet sich unter der Erde: "Das ins Erdinnere gefallene Himmelslicht" weist den Weg vorbei an Kohle und dem lebensgroßen Foto von einem nackten, mit Schlacke beschmierten Mann auf einer Halde. In seiner Welt knarrt ein altes Röhrenradio, eine Werksuhr beleuchtet den Raum spärlich. Den Mann trifft man schlafend im dritten Raum wieder, wo Barbara Meisner sich mit Heimat und dem Bunker auseinander gesetzt hat.

2000 Kilo Kohle für die Kunst in den Bunker geschleppt 2000 Kilo Kohle hat die 44-jährige, vielfach ausgezeichnete Künstlerin mit ihren Helfern in den drei Monaten, in denen sie die Ausstellung eingerichtet hat, in den Bunker geschleppt. Im zweiten Raum der künstlerischen Biografie des Ruhrgebiets" säumen Lichtskulpturen, die an Berge erinnern, Wege durch die Kohle; aus der Decke wachsen Kunst-Wurzeln.   Wie Gulliver im Land Lilliput können die Besucher von einer großen Lichtsonne, die Kartoffeln beleuchtet, auf dem geschlängelten Weg zu einem Sterntaler-Mädchen gehen, dem vergoldete Kohlestücke in den Rock fallen.

Der vierte Raum ist eine Idylle, der Boden mit Moos belegt, eine ausgestopfte Kuh steht in dem "Heidi-Raum" zwischen Keramik-Bergen. Auf einem Fernseher flimmert ein witziges Video von einem "Alphornblasen".

Angekommen in der "Heimat Ruhrgebiet" sind die Besucher im fünften Raum, vor einer wandfüllenden Collage mit Fotos und Texten aus dem Ruhrgebiet, die auch den Strukturwandel zeigen. -Wie diese spannende Ausstellung und der Bunker. Zur Ausstellungseröffnung am 17. August um 16 Uhr spricht Dr. Uwe Rüth, ehemaliger Leiter des Skulpturenmusuems Glaskasten Marl.

 

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