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Land lässt 1,1 Mio. Euro für Flutopfer fließen

DORTMUND Gute Nachrichten für alle Betroffenen des Hochwassers vom 26. Juli: Das Land Nordrhein Westfalen stellt der Stadt 1,092 Millionen Euro für die Opfer und zur Beseitigung von Schäden zur Verfügung.

Land lässt 1,1 Mio. Euro für Flutopfer fließen

Marten gehört zu den am schwersten vom Hochwasser betroffenen Stadtteilen.

Die Verantwortlichen im Rathaus atmen auf. Als sie im September den Antrag auf Landeshilfen gestellt hatten, war nicht klar, wie schnell das Innenministerium reagieren wird. Nun hat die Nachricht aus Düsseldorf selbst den Oberbürgermeister überrascht. Der zeigte sich erfreut: "Das ist eine gute Nachricht für alle Betroffenen", sagte Dr. Gerhard Langemeyer erleichtert. Nun erreiche die Hilfe die Menschen, die das Geld am dringendsten benötigen.

Die Verteilung ist noch nicht geklärt

Doch noch ist es für die Betroffenen zu früh, zum Telefon zu greifen, um beim Sozialamt Ansprüche geltend zu machen. Es ist nämlich bislang nicht geklärt, nach welchem Schlüssel das Geld verteilt wird. Der Gesamtbetrag entspreche ungefähr der von der Stadt erwarteten Summe, betonte Langemeyer. Über die Modalitäten der Verteilung müsse man aber noch mit dem Land sprechen.

Fest steht, das 742.000 Euro für die Privathaushalte zur Verfügung stehen. "Für jeden Antrag stehen der Stadt 1000 Euro zur Verfügung", so die Sprecherin des Innenministeriums Anette Henneböhle. Allerdings stehe es der Stadt frei, wie sie das Geldverteile. Das könnten je nach Betroffenheit unterschiedlich hohe Summen sein.

Stadt Dortmund muss die Schäden penibel auflisten

Weil auch städtische Gebäude von dem Hochwasser betroffen waren, bekommt die Stadt außerdem 350.000 Euro für die Beseitigung der entstandenen Schäden. Vorbild für die Zahlung aus dem so genannten Landestopf für außergewöhnliche Belastungen ist die Hilfe für die Stadt Ahlen, die im Jahr 2001 ebenfalls von einem Hochwasser betroffen war. Um an die Mittel dieses Topfes zu gelangen, musste die Stadt Dortmund ihre Schäden penibel nach den Vorgaben des Gemeindefinanzierungsgesetzes auflisten. Heraus kamen 5,348 Millionen Euro. Die tatsächlichen Schäden waren mit 17 Mio. Euro deutlich höher. Entsprechend gering wirken die Mittelzuweisungen des Landes.

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