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Langsam gleich lauter

SÖLDE Nein, Freunde werden sie bestimmt nicht mehr. Die Deutsche Bahn und die Anwohner der Rosenstraße in Sölde.

Langsam gleich lauter

Klaus Wiedhaus (links) und Norbert Niessen an der Stelle, an der die Züge abbremsen.

Es ist vielmehr das nächste Kapitel einer unendlichen Geschichte. Die des Bahnlärms im Dortmunder Süden. Das Neueste: Ein Lärmproblem, das durch eine so genannte Langsamfahrstrecke, die zwischen dem Haltepunkt Sölde und dem Bahnübergang an der Abteistraße eingerichtet wurde (wir berichteten), hervorgerufen wird.

Züge bremsen mit enormen Krach

Denn nun kommen die Anwohner der Bahnlinie in Sölde nicht nur in den zweifelhaften Genuss eines immensen Lärmpegels der durchfahrenden Güterzüge, sondern "jetzt kommt auch noch der Krach des abbremsende Züge hinzu", erklärt Norbert Niessen, Anwohner der Rosenstraße. "Die Räder quietschen und die Kupplungen der Waggons knallen beim Bremsen aneinander."

Ruhe gäbe es nun kaum noch. Der Grund für die Einrichtung der Langsamfahrstrecke sei auch eher fadenscheinig. Es seien doch wohl eher die erhöhten Lärmmessungen (Abteistraße) gewesen, die die Deutsche Bahn zum Reagieren gezwungen hat. Nicht die Verkehrsgefährdung am Bahnübergang Abteistraße.

Auch Klaus Wiedhaus hat sein schmuckes Häuschen nur ein paar Meter von der Bahnlinie entfernt. Auch er leidet unter der neuen "Lärmquelle". "Es wird immer schlimmer. Zumal man den Eindruck hat, die Bahn setzt hier Züge mit viereckigen Rädern ein, so rattert es" sagt Wiedhaus und schüttelt mit dem Kopf.

Lärmmessung soll ausgeweitet werden

Es müssten mehr Lärmmessstationen eingerichtet werden, so die beiden Nachbarn, die noch auf ein weiteres Problem durch die langsamen Güterzüge hinweisen - der Verkehrsstau auf der Sölder Straße. "Ist einmal die Schranke zu, kann es lange dauern", so Niessen, der hofft, dass die Bahn endlich gezwungen wird, in Sachen Lärmschutz etwas zu unternehmen. "Sonst wandern wir mit diesem Thema noch unter den Torf."

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