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"Lass dich datt ma erklären"

"Lass dich datt ma erklären"

<p>Szene aus dem Stück. Foto privat</p>

Dortmund vor hundert Jahren: Sein Vermieter verlange, dass er immer die Fenster geöffnet halte - wegen des Kleinviehs in der Wohnung, empört sich der Mann mit der Ziege bei seiner Bekannten: "Lass dich datt ma erklären, Lissbett: Erstens wird sich der Hippenbock schon an den Gestank gewöhnen und zweitens gehen mir doch die Hühner vonne Stange!"

Wenn "Hassenichgesehn" auf der Fletch Bizzel-Bühne steht, sprüht das Lokalkolorit. Anlässlich des Stadtjubiläums stellte die ZWAR-Seniorentheatergruppe eine anderthalbstündige Revue des letzten Dortmunder Jahrhunderts zusammen und begeisterte am Sonntag vor voll besetzten Rängen mit Sketchen zum Lachen und zum Zurückblicken.

Zum Beispiel auf den Krieg, als wichtige Ehegespräche wie die frohe Nachricht von "Elisabeth Erwartung" an ihren Mann vom Feldtelefon sabotiert wurden. Oder auf die Szenen von Hoeschianern beim Amtsarzt: "Ab jetzt kein Alkohol mehr, keine Zigaretten, keine Frauen." - "Wie, Herr Dokter, nur noch Husten?"

Inge Nieswand ist seit der Gründung der Theatergruppe vor elf Jahren dabei. Anregungen für die Texte stammen aus dem Buch "Wer war Karl Hoesch?" und den Kumpel Anton-Geschichten von Wilhelm Koch.

"Wir suchen immer neue Mitglieder", verrät Nieswand, "und außerdem dringend einen Regisseur".

Auf der Bühne des Fletch Bizzel standen Ulli Garus, Gisela Schönfeld, Annegret Fiedler, Hans-Günter Kerl, Ingeborg Kubat, Michael Maliavski, Margrit Münter, Rolf Zdziarstek, Uschi Zurek, Rita Maas, Christian Weise (auch Technik) und Inge Nieswand (Moderation). tag

Kontakt: Tel. 691377 (Uschi Zurek) oder 630571 (Doris Fieberg)

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