Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Freiwillige Feuerwehr

Leiter des Löschzugs nach 44 Jahren verabschiedet

LÜTGENDORTMUND Löschzugführer Dr. Hans Stoppa ist nach 44 Jahren ehrenamtlicher Arbeit bei der Freiwilligen Feuerwehr in die Ehrenabteilung verabschiedet worden. Zwei Jahre bereitete er sich darauf vor, denn der Abschied fiel ihm schwer.

Leiter des Löschzugs nach 44 Jahren verabschiedet

Löschzugführer Hans Stoppa (Mitte) wurde nach 44 Jahren ehrenamtlicher Arbeit bei der Freiwilligen Feuerwehr in die Ehrenabteilung verabschiedet.

„Von der Freiwilligen Feuerwehr kommt man nicht mehr los. Es gibt kaum ein Ehrenamt, bei dem man so direkt erfährt, wie wichtig die Arbeit ist, die man leistet“, meint Dr. Harald Stoppa (63) und deutet damit an, wie schwer es ihm fällt, nach 44 Jahren ehrenamtlichen Engagements, in die Ehrenabteilung verabschiedet zu werden. Und weil er wusste, dass es ihm schwerfallen werde, bereitete Harald Stoppa sich zwei Jahre lang darauf vor. Nach 25 Jahren als Löschzugleiter in Lütgendortmund gab er Stück für Stück Aufgaben an seinen Nachfolger Brandinspektor Dirk Knehans ab. „Es war mir wichtig, wenn ich gehe, den Löschzug in guten Händen zu wissen, das ist mir gelungen.“  

 Solche Gedanken musste sich Stoppa noch nicht machen, als er vor 44 Jahren mit seinem ehrenamtlichen Engagement begann. In Aachen, wo er Chemie studierte, gab es das Konzept der Freiwilligen Feuerwehr noch nicht. „Damals gab es noch den Begriff des Luftschutzhilfsdienstes“, erinnert sich Stoppa. Schon damals galt: Wer sich zehn Jahre dem Katastrophen-Schutz verpflichtete, dem wurde die Wehrpflicht erlassen, „und mit Schießen hatte ich gar nichts am Hut“, so Stoppa.  Beruflich zog es den Chemiker Stoppa zur Ruhrkohle AG, wo er es schließlich bis zum Leiter der Kokerei Kaiserstuhl schaffte. „Ich habe die Kokerei aufgebaut und später wieder abgebaut“, fasst er diese Zeit mit etwas Wehmut zusammen.  Doch während von der Kokerei Kaiserstuhl nach dem Abbau nicht mehr zu sehen ist, hat Hrald Stoppa bei der Freiwilligen Feuerwehr in Lütgendortmund Spuren hinterlassen, die erhalten bleiben. Vor rund 20 Jahren war er es, der die Jugendfeuerwehr in Lütgendortmund aufbaute. „Lütgendortmund war damals ein für Jugendliche schwieriger Stadtteil, und wir wollten ihnen eine sinnvolle Freizeit-Gestaltung ermöglichen“, so Stoppa.  

 Mittlerweile ist er von dem charakterbildenden Wert der Jugendfeuerwehr überzeugt: „Pünktlichkeit, Verlässlichkeit, Einsatz für andere Menschen ohne eine Belohnung zu erwarten, das lernt man bei uns und das hilft im Leben“.Und er scheint nicht alleine mit dieser Meinung zu sein. Der Andrang bei der Jugendfeuerwehr ist so groß, dass ein Aufnahmestopp mit Warteliste erlassen werden musste. 

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Bus blockierte B235 in Dortmund

Linienbus fuhr sich bei Wendemanöver auf Provinzialstraße fest

BÖVINGHAUSEN Nach dem Schulbusunfall am Mittwochmorgen in Asseln begann auch der Donnerstag in Dortmund mit einem Busunfall: Ein Gelenkbus der Bochumer Bogestra hatte sich auf der Provinzialstraße (B235) in Bövinghausen festgefahren. Ein Ladenbesitzer erlebte einen überraschenden Start in den Tag. mehr...

Umwege für Autofahrer

Martener Hellweg nach Wasserrohrbruch gesperrt

MARTEN Nach einem Schaden an einer Wasserleitung im Martener Hellweg auf Höhe der Hausnummer 68 ist der Martener Hellweg zwischen der Planetenfeldstraße und der Straße In der Meile für den Straßenverkehr gesperrt. Die Arbeiten werden einige Tage andauern.mehr...

Bert-Brecht-Gymnasium

Das sagt die neue Schulleiterin Sabine Schmidt-Strehlau

KIRCHLINDE Für Lehrerin Sabine Schmidt-Strehlau beginnt am Mittwoch ein neues Kapitel am Bert-Brecht-Gymnasium. 21 Jahre unterrichtet sie hier zwar schon, am Mittwoch aber stellt sie sich Kollegen und Schülern offiziell als neue Schulleiterin vor. Wir haben sie in ihrem neuen Büro getroffen.mehr...

Planetenfeldstraße / Martener Hellweg

36-Jähriger bei Unfall leicht verletzt

MARTEN Schwerer Unfall in Marten: Ein 36-jähriger Mann ist am Montagabend bei einem Unfall an der Kreuzung Planetenfeldstraße / Martener Hellweg leicht verletzt worden. Der Mann war mit einer 28-jährigen Autofahrerin zusammengestoßen.mehr...

Gewerbepark Huckarde

Dokom21 weiht größtes Rechenzentrum im Ruhrgebiet ein

HUCKARDE Dortmunds städtischer Telekommunikationsdienstleister Dokom21 hat am Montag sein fünftes Zentrum eingeweiht - mit 2600 Quadratmetern Fläche für Serverschränke ist es das größte im Ruhrgebiet. Das Geschäft mit Rechenzentren läuft für Dokom gut, wovon auch die Dortmunder Stadtwerke (DSW21) profitieren.mehr...