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Leitfaden für die Liebe

BRACKEL "Selbstbestimmte Sexualität statt Teenager-Schwangerschaften" - ein wichtiges Thema vor allem vor und während der Pubertät, zu dem gestern Jugendliche der Gesamtschule informiert wurden.

Leitfaden für die Liebe

<p>Eifrig diskutieren die Schüler über Liebe, Geschlechtsverkehr oder Homosexualität. lex</p>

Acht Stände sind in der Aula der Gesamtschule verteilt, um die sich im Fünf-Minuten-Takt die 15- bis 16-jährigen Schüler scharen. Die Themen sind weit gefächert und beziehen sich sowohl auf den eigenen Körper und den Umgang damit als auch auf Beziehungen zu anderen - und natürlich auf alles, was dazwischen liegt.

"In dieser Altersklasse wird das Thema besonders wichtig, da viele der Jugendlichen jetzt sexuell aktiv werden oder schon sind", sagt Roswitha Borggräfe vom Jugendamt. Sie ist Projektleiterin der Kampagne "geilezeit", die die Aktion in der Gesamtschule mit veranstaltet.

Schocker-Station

Auch ältere Schüler haben Stände vorbereitet: Die Arbeitsgemeinschaft zur Suchtprävention testet das Vorwissen der Teilnehmer im Quiz und zeigt einen kurzen Film.

Etwas blass werden die Jugendlichen an der Schocker-Station, die von Trennwänden abgeschottet wird: Hier werden sie über Geschlechtskrankheiten und deren Folgen aufgeklärt. An der Wand stehen Plakate mit einer sehr langen Liste von Nebenwirkungen, die von Aids-Medikamenten hervorgerufen werden. Definitiv kein schöner Ausblick. Aber damit es gar nicht soweit kommt, können sie sich an anderer Stelle über Safer Sex beraten lassen.

Nicht genug Zeit

Die teilnehmenden Schüler halten das Thema für sehr wichtig. Fridtjof (16), sein Mitschüler Marc (15) und Nicole (15) wussten zwar das meiste schon, finden die Idee aber dennoch gut. Nicole meint, dass ein derartiges Projekt sogar häufiger, aber dafür detailreicher veranstaltet werden könnte. "Dann hätte man mehr Zeit und könnte es intensiver gestalten", sagt sie.

Renate Kruzinski, die betreuende Lehrerin, würde die Aktion durchaus gern jedes Jahr mit allen Neuntklässlern durchführen. Allerdings war der Arbeitsaufwand mit Planung und Durchführung besonders für sie sehr hoch. lex

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