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Leuchtende Sterne im Ortskern werden teurer

Lütgendortmund Ab Montag weihnachtet es in Lütgendortmund. Doch Feststimmung kommt bei den Händlern nicht auf. Besonders Günter Eustrup, Ehrenvorsitzender der AG "Aktiv im Ort", war kurz vor dem ersten Abend im vorweihnachtlichem Lichterschein bedient. Schuld daran ist die DEW 21, die den Händlern eine satte Rechnung für die Weihnachtsbeleuchtung schicken wird.

Bislang hat der Stromversorger die 24 Leuchtsterne der Händler kostenlos in die extra dafür installierten Steckdosen gestöpselt. Doch nun soll "Aktiv im Ort" pro Stern 10 bis 11 Euro bezahlen. Einmal für das Anschließen und einmal für das Herausziehen nach Weihnachten. Bei 24 Sternen kommen also mindestens 480 Euro zusammen. "Das ist ein Schildbürgerstreich", so Eustrup.

Die DEW 21 bittet hingegen um Verständnis. Pressesprecherin Sabine Poschmann erläutert das Vorgehen. "Es geht hier nicht nur um das einstöpseln der Stecker. Vielmehr sind wir als Betreiber für die Sicherheit des Netzes verantwortlich. Die von uns beauftragte Firma prüft alles, was an unsere Steckdosen angeschlossen wird auf seine Funktion." So soll ausgeschlossen werden, dass es zu Überlastungen oder Kurzschlüssen kommt und Teile der Straßenbeleuchtung ausfallen.

"Wie soll die bereits hängende Weihnachtsbeleuchtung geprüft werden", fragt sich nun der zweite Vorsitzende der AG, Wilhelm Mohrenstecher. Er kann weiterhin nicht verstehen, warum die Händler nicht selbst stöpseln können. "Schließlich haben wir die Steckdosen und deren Einbau vor zwei Jahren aus eigener Tasche bezahlt. Wir brauchen eigentlich jetzt niemanden, der uns zeigt, wie sie funktionieren." vB

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