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Leuchttürme und aktive Hilfe für Weißrussland

Eine Erfolgsgeschichte vor düsterem Hintergrund - so lässt sich die Entwicklung der Bürgerinitiative "Heim-statt Tschernobyl" treffend beschreiben. Seit 15 Jahren organisiert der Verein Umsiedlungsmöglichkeiten für Menschen aus den verstrahlten Gebieten Weißrusslands.

Das Jubiläum feierten Mitglieder und Freunde gestern gebührend im Reinoldinum. Und Gründe zum Feiern gibt es reichlich: So war der Nachmittag einer Darstellung der konkreten Projekte gewidmet.

"In 15 Jahren reisten mehr als 1000 Menschen nach Weißrussland und blieben mindestens drei Wochen, um gemeinsam mit einheimischen Studenten und den umsiedelnden Familien Häuser zu bauen. 50 Stück gibt es bis jetzt, in zwei Dörfern", berichtet Dietrich von Bodelschwingh, Vorsitzender und Mitbegründer der Initiative. "Ein Viertel des Landes ist so verstrahlt, dass dort eigentlich niemand mehr wohnen sollte. Aber ein lähmender Gewöhnungsprozess macht sich breit, man möchte das Problem vergessen." Nur junge Familien lassen sich bewegen, in den kalten Norden Weißrusslands umzusiedeln, 600 Kilometer in die Fremde. "Heim-statt Tschernobyl" verwendet seine Spendengelder für Materialien, aus denen sich die Betroffenen Häuser im sicheren Gebiet bauen können - gemeinsam mit 30 freiwilligen Helfern, vor allem aus Deutschland.

Von Bodelschwingh: "Wir lassen dann niemanden im neuen Dorf allein. Wir helfen auch bei der Integration und vermitteln Arbeit. Unsere Projekte zielen auf langfristige Lösungen ab. Aus diesem Grund haben wir auch ein weithin sichtbares Signal für alternative Energiegewinnung errichtet - unsere Leuchtturmprojekte." Die Initiative errichtete zwei Windkraftwerke und eine Ambulanz im Niedrigenergiehaus, beides einzigartig in Weißrussland.

Passend zu der Stoßrichtung des Engagements sprach Bärbel Höhn auf der Jubiläumsfeier zu "Lokal und weltweit umdenken: Für ein Leben nach Tschernobyl". cl

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