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Löschzug Kirchhörde ist ist stolz aufs denkmalgeschützten Gerätehaus

LÖTTRINGHAUSEN Sie hängen sehr an ihrem Gerätehaus, die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Kirchhörde / Löttringhausen - obwohl, oder vielleicht gerade weil es bereits sichtbar in die Jahre gekommen ist.

Löschzug Kirchhörde ist ist stolz aufs denkmalgeschützten Gerätehaus

Die Kirchhörder Feuerwehrleute vor ihrem denkmalgeschützten Gerätehaus.

Schließlich haben sie viele Arbeitsstunden investiert, um das Innenleben ihrer Heimat in Schuss zu halten. Die Liebe wurde zwar in einem Winter ohne Heizung auf die Probe gestellt, hält aber weiterhin an.

Von der Jury einer Architekten-Fachzeitung wurde das Haus an der Hellerstraße Ende der 80er-Jahre als "schönstes Gerätehaus Nordrhein-Westfalens" ausgezeichnet.

Nur einen Steinwurf entfernt - auf der anderen Straßenseite - soll bis zum Jahr 2011 zusätzlicher Neubau für die Wehr entstehen. Dort hat derzeit Dirk Fischer-Neuhoff noch eine Weide. Beim letzten "Tag der offenen Tür" hat der Bauer bereits angedeutet, die Fläche zur Verfügung zu stellen.

Spezialauftrag soll bald nachgegangen werden

Und dann können die Kirchhörder wahrscheinlich auch ihrem vor zwei Jahren zugeteilten Spezialauftrag "Wasserversorgung" nachgehen. Durch den Platzmangel mit derzeit nur einem Fahrzeugstellplatz übernimmt momentan die Wehr in Hombruch diesen Dienst.

Besonders stolz ist Löschzugführer Dirk Vogel auf den "demokratischen Aufbau" seiner jungen Truppe (80 Prozent im Alter unter 30 Jahren): "Bei uns herrscht kein Kommiss-Ton - hier putzt jeder mal die Toilette. Jeder macht alles."

Nicht nur aufgrund ihrer 18-köpfigen Jugendfeuerwehr haben die Kirchhörder Brandbekämpfer keine Nachwuchssorgen. Dirk Vogel: "Durch Mund-zu-Mund-Propaganda kommt immer wieder jemand zu uns."

Ein weiteres Plus ist laut Vogel, dass die Löttringhauser Dorfbewohner die Feuerwehrleute als "gute Nachbarn" ansehen, die auch mal ein Kinderfahrrad oder auch den Abfluss reparieren.

Hilfe bei der Suche nach alten Fotos

"Wir würden gerne alle mehr über unser Haus erfahren", betont Frank Gierschner, der im Neubau eine Wand mit alten Bildern herrichten will - und hofft auf Hilfe aus der Bevölkerung bei der Suche nach Dokumenten und Fotos. Sie identifizieren sich eben mit ihrem Haus, die Mitglieder der Kirchhörder Feuerwehr.

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