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Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr

Männer versenken geklauten Polo im Kanal

GROPPENBRUCH Es hört sich an wie eine Szene aus der Ruhrpott-Gangsterklamotte "Bang Boom Bang": Sechs Männer haben in der Nacht zu Freitag einen VW-Polo im Dortmund-Ems-Kanal versenkt. So wollten sie offenbar den kurz zuvor gestohlenen Wagen verschwinden lassen. Dabei wurden sie jedoch beobachtet - und lösten einen Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr aus.

Männer versenken geklauten Polo im Kanal

Die Feuerwehr holte den versenkten Polo mit einem Spezialkran aus dem Kanal.

Polizei und Feuerwehr holen versenktes Auto aus dem Kanal

Ein kurioser Einsatz für die Feuerwehr: Sechs Männer haben einen zuvor gestohlenen VW-Polo im Ems-Kanal versenkt.
Mit einem Kran zog die Feuerwehr das Auto aus dem Kanal.
Ein 24-Jahre alter Lüner beobachtete zuvor an der Kanalbrücke an der Königsheide, wie sechs Männer einen VW-Polo über die Spundwand des Kanals schoben.
Zwei Taucher haben am versunkenen Auto sogenannte Hebsäcke angebracht, die anschließend mit Luft befüllt wurden, um das Fahrzeug vom Grund anzuheben.
Auch die Polizei war bei dem Großeinsatz dabei.
Mithilfe der Spezialeinheit Bergung und dem Feuerwehrkran konnte das Fahrzeug aus dem Kanal gezogen werden.
Das Auto wurde erst schwimmend zur Kanalbrücke gezogen und dann per Kran aus dem Wasser geholt.
Mit eingeschalteten Scheinwerfern hatten die sechs Männer das Auto im Ems-Kanal versenkt.
Das Auto mit einem Kennzeichen aus dem Kreis Unna lag vor der Bergung auf dem Dach im Kanal.
Insgesamt waren bis zu 40 Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes sowie zwei Spezialeinheiten und das Feuerlöschboot III im Einsatz.
Den Sachschaden schätzt die Feuerwehr auf circa 15.000 Euro.
Der Kran legte das Auto vorsichtig auf dem Dach ab, bevor es umgedreht wurde.
Der Schlüssel steckte noch.
Auch von außen hat das Auto große Schäden durch das Bad im Kanal erlitten.
Der letzte Schritt der Bergung: Das Auto wird abtransportiert.
Die Polizei konnte dank einer guten Personen- und Fahrzeugbeschreibung fünf Verdächtige festnehmen.

Es muss ein kurioser Anblick gewesen sein, der sich am Freitag kurz nach Mitternacht einem 24 Jahre altem Lüner bot: An der Kanalbrücke an der Königsheide beobachtete der Passant gegen 0.15 Uhr, wie sechs Männer einen weißen VW-Polo mit Kennzeichen des Kreisen Unna mit eingeschalteten Scheinwerfern über die Spundwand des Dortmund-Ems-Kanals schoben. 

auf einer größeren Karte anzeigen Das Auto ging unter und kam in mehreren Metern Tiefe auf dem Dach zum Liegen. Zuvor hatten sie laut Polizei mit dem Wagen einen Absperrpfosten umgefahren, um überhaupt an das Ufer des Kanals zu kommen. Der Lüner Augenzeuge rief sofort die Polizei an. Die Männer flüchteten zwar in zwei Autos vom Tatort - allerdings konnte die Polizei dank einer guten Personen- und Fahrzeugbeschreibung fast alle Männer erwischen. Fünf Tatverdächtige wurden festgenommen. Der Wagen war laut Polizei in den vergangenen Tagen als gestohlen gemeldet worden.

Ob noch jemand in dem versenkten Auto war oder nicht, war anfangs unklar. Deshalb sahen zwei Feuerwehrleute des Löschzug 9 der Feuerwache Mengede, die zuerst am Einsatzort ankamen, sofort nach. Sie entkleideten sich bis auf die Unterhose, tauchten zum Auto hinab - und gaben Entwarnung. "Schnell wurde festgestellt, dass sich glücklicherweise keine Personen mehr in dem Fahrzeug befanden", heißt es in der Pressemitteilung der Feuerwehr.

DORTMUND Zugewachsene Einkaufswagen, Fahrrad-Gerippe und der ein oder andere Tresor: Auf seiner Unterwasser-Tour durch den Dortmunder Kanal hat Taucher Michael Siepmann vergangene Woche viele absonderliche Sachen gesehen. Mit seiner Kamera hat er sie festgehalten. Wir zeigen die Bilder.mehr...

Um auszuschließen, dass doch noch Personen im Kanal waren, suchte ein Feuerlöschboot den Kanal rund um das untergegangene Auto ab, fand aber niemanden. Danach machte sich die Feuerwehr mit zwei Spezialeinheiten an die Bergung des Polos. 

Kran hebt Auto aus dem Kanal An dem versunkenen Auto wurden durch zwei Taucher zwei sogenannte Hebsäcke angebracht, die anschließend mit Luft befüllt wurden, um das Fahrzeug vom Grund anzuheben. "Dadurch konnte das Fahrzeug schwimmend bis zur Kanalbrücke gezogen werden, wo es dann durch die Spezialeinheit Bergung und dem Feuerwehrkran aus dem Kanal geborgen wurde", schreibt die Feuerwehr.

Insgesamt waren bis zu 40 Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes sowie zwei Spezialeinheiten und das Feuerlöschboot III im Einsatz.

Der Sachschaden wird von der Feuerwehr auf circa 15.000 Euro geschätzt. 

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