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Nach Unfallhäufung

Marsbruchstraße bekommt neue Schilder zum Schutz der Radfahrer

APLERBECK An der Marsbruchstraße in Höhe des Restaurant Kroatia kommen immer wieder Zweiradfahrer zu Fall. Das Problem sind die Bahnschienen, die auf die Fahrbahn führen. Eine neue Beschilderung soll die Gefahr mindern.

Marsbruchstraße bekommt neue Schilder zum Schutz der Radfahrer

Fahrradwege gibt es an der Marsbruchstraße. Nur sind diese für ortsfremde Personen oft schwer zu erkennen. Foto: Jörg Bauerfeld

Die Diskussion wird durchaus hitzig geführt. Da sind auf der einen Seite die Fahrradfahrer, die auf der Marsbruchstraße aufgrund der dort verlaufenen Schienen der Stadtbahn zu Fall gekommen sind und sich teilweise schwer verletzt haben.

Auf der anderen Seite gibt es die Bürger, die sagen, „selbst Schuld, sollen sie doch den Radweg benutzen“.

Bessere Kennzeichnung auf der Fahrbahn

Jetzt ist das aber mit den Radwegen aber so eine Sache. In Höhe der „Sturzstelle“ verläuft auf beiden Seiten der Straße jeweils einer dieser für Radfahrer gekennzeichneten Wege. Nur ist der auf der westlichen Seite nicht durchgängig und nicht immer als solcher erkennbar. Nur was tun? So gab es schon Forderungen aus der Bevölkerung die Problemstelle umzubauen.

Das wird jedoch nicht passieren, so die Information vonseiten der Stadt Dortmund. Verschiedene Akteure der Verwaltung, aus der Planung, der Straßenverkehrsbehörde und Fußgänger- und Radfahrbeauftragter haben sich ein Bild von der Situation gemacht und sind zu dem Entschluss gekommen, dass sich an der besagten Stelle baulich nichts verändern lässt.

Das Queren der Schienen ist gefährlich

„Eine zusätzliche Markierung und Beschilderung soll jedoch mehr Sicherheit für die Radfahrenden bringen“, sagt Maximilian Löchter, Pressesprecher der Stadt Dortmund. Der Vorschlag befinde sich noch in der Abstimmung bei den Straßenverkehrsbehörden, eine Einscheidung solle aber zeitnah fallen.

So wie die Verwaltung sehen dies im Übrigen auch die Mitglieder der Bezirksvertretung in Aplerbeck, die sich in einer der letzten Sitzungen auch für eine zusätzliche Beschilderung der Radwege aussprachen. Die Frage ist, ob dies am Ende ausreicht. Kresimir Covic, Geschäftsführer des Hotels und Restaurants Kroatia hat da seine Zweifel. „Ob die Radfahrer dann auch alle auf die Schilder schauen?“. Aber die Schienen seien schon gefährlich, nicht nur für die Radfahrer. So würden auch immer wieder Fahrer mit ihren Motorrollern stürzen. „Genau vor unserem Haus“, sagt Covic.

DORTMUND Den „Fußverkehr“ fördern will der städtische Beirat Nahmobilität. Für die Umsetzung gibt es jetzt einen ersten Vorschlag: Die Experten wollen breitere Gehwege und größere Parkbuchten festschreiben. Dem könnten viele Parkplätze zum Opfer fallen. Ein Testquartier ist auch schon gefunden.mehr...

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