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Mehr Lebensretter werben

"Phänomenal, wie eine Hotel-Empfangshalle", beschreibt Blutspenderin Ruth Wuttke (47) ihren ersten Eindruck des gestern neu eröffneten Blutspendebereichs im neuen Institut für Transfusionsmedizin des Klinikums, Alexanderstraße 6-10. Größer, heller und freundlicher präsentiert er sich auf 400 qm - "etwas offen, am alten Standort war es heimeliger", findet Wuttke, während ihr Blut durch einen Schlauch in die Konserve rinnt.

Sie gehört zu den rund zwei Prozent der Bevölkerung, die Blut spenden. "Seit meinem 18. Lebensjahr", sagt sie und freut sich über die Sitzecke zur Rechten des Eingangs, wo sich Besucher nach der Spende noch einen Kaffee genehmigen können. "Das ist viel besser als die oft nicht funktionierenden Cola-Automaten am alten Standort", findet die 47-Jährige.

Institutsleiter Dr. Uwe Cassens will mit dem Umzug in den 200 Meter entfernten Neubau mehr Spender werben. Die Zahl der Liegeplätze haben die Verantwortlichen von 10 auf 15 aufgestockt, was die Wartezeiten verkürzen soll. "Selbstverständlich vergeben wir auch Termine für die Blutspende", betont Cassens, der zur Weihnachtszeit wieder einen Blutkonserven-Engpass befürchtet.

Rund 20 000 Blutspenden verzeichnet der Mediziner pro Jahr in seinem Institut. Den Bedarf von 35 000 Konserven deckt das nicht ab. "Die fehlenden 15 000 Konserven müssen wir zukaufen", sagt Cassens - für je 80 bis 90 Euro vom Deutschen Roten Kreuz. Immerhin: Laut Institutsleiter hat die Zahl der Spender in den vergangenen Jahren um zehn Prozent zugenommen. Für die Zukunft strebt er die "Vollversorgung" an. Mit Spenden "von Dortmundern für Dortmunder" . bel

Blutspendetermine gibt es unter Tel. 9 53 - 2 15 90.

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