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Mehr Raum für Kontrolle

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat angebaut. Geplant und realisiert wurde das neue Verwaltungsgebäude vom Bau- und Liegenschaftbetrieb NRW Soest. Die Arbeiten dauerten knapp elf Monate. Kosten: rund 1,2 Mio. Euro. Die Erweiterung war nötig, weil die Bundesanstalt insbesondere im Bereich des Chemikalienrechts neue, hoheitliche Aufgaben übernahm. Dazu gehören beispielsweise Aufgaben im Rahmen des neuen europäischen Chemikalienrechts REACH und das neue Zulassungsverfahren für Biozid-Produkte. Danach müssen künftig alle in Deutschland vermarkteten Biozid-Produkte bei der BAuA zugelassen werden. Angesichts der zu erwartenden Aktenmengen nehmen Archivräume ein gutes Drittel der Nutzfläche in Anspruch. Zudem entstanden 18 neue Büroräume.

Auch in Sachen Energieeinsparung ist das neue Gebäude vorbildlich. Die Maßnahmen übersteigen die geltende Wärmeschutzverordnung erheblich. Außenwände und Dach verfügen über besonders dicke Dämmstoffe, zudem sind die Fenster dreifach isoliert. Gefördert wurde die Energieeinsparung mit Hilfe des 120-Millionen-Euro-Programms des Bundes.

www.baua.de

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