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Die Ergebnisse

Mehr als 10.000 Stimmen: Dortmunds Handballer des Jahres sind gewählt

DORTMUND Die Resonanz war beeindruckend - die Stimmen gut verteilt. Mehr als 10.000 Fans haben in weniger als zwei Wochen abgestimmt und somit Dortmunds Handballer des Jahres gewählt. Wer bei den Frauen, Herren und bei der Mannschaft gewonnen hat und wer einen Sonderpreis erhält, erfahren Sie hier ...

Nicht nur bei der Abstimmung war das Interesse mit über 10.000 abgegebenen Stimmen groß, sondern auch bei der Verkündung der Ergebnisse. Bei der feierlichen Auszeichnung der Sieger am Freitagabend bei Ballsportdirekt in Dortmund fanden sich die Nominierten, viele Handball-Fans und Freunde ein - um mit den Gewinnern zu feiern. Diese nahmen tolle Pokale und wertvolle Preise entgegen.Und hier die Gewinner und Stimmenvergaben im Überblick: Frauen:Zuzana Porvaznikova (BVB): 1056 Stimmen Auch von Verletzungen ließ sich die dienstälteste Borussin nicht aus der Bahn werfen, kehrte immer wieder zurück und setzte mit ihrem beispielhaften kämpferischen Engagement entscheidende Akzente.Karina Schäfer (BVB):1000 Stimmen Die variable Rückraumspielerin machte in der Saison einen leistungsmäßig großen Schritt nach vorne. Im Zweitligateam reifte sie zur festen Größe, dem Drittligateam verhalf sie zum Klassenerhalt.Vivien Busse (ASC): 636 Stimmen Die Kreisläuferin legte im ersten Jahr im Frauenbereich eine beachtliche sportliche Entwicklung hin. Ihre zuvor schon oft guten Leistungen erhielten nun noch deutlich mehr an Konstanz und Stabilität.Nicol Bojda (ASC): 562 Stimmen Mit gutem Auge für ihre Mitspielerinnen ausgestattet, technisch versiert und selbst auch torgefährlich: Die Spielgestalterin ist „Kopf“ des jungen und perspektivträchtigen Aplerbecker Oberligateams.

Marina Wilkus (BVB II): 306 Stimmen Die Torfrau hielt dem Druck der alleinigen Verantwortung im BVB-Drittliga-Team stand. Leistungsstark trug sie so wesentlich zum Klassenerhalt bei und half zudem noch im Bundesligateam aus.

Männer:Marc Bradtke (Borussia Höchsten): 988 Stimmen In einer Person: Kreativkraft im mittleren Rückraum und mit 203 Toren Vollstrecker. Der dynamische Rechtshänder zählte in der Saison zu den auffälligsten Spielmachern der Verbandsliga.

Philipp Schürmann (OSC): 834 Stimmen Der Aufbauspieler war mit konstant guten Leistungen und 134 Toren maßgeblich am starken OSC-Saisonverlauf beteiligt. Als vorbildlicher Kapitän führte er das junge Team routiniert auf Rang zwei.

Benny Hoffmann (Westfalia Hombruch): 524 Stimmen Konstant gut, teils überragend: Garant des Hombrucher Klassenerhaltes in der Verbandsliga war Torwart Benny Hoffmann. Nach 13 Jahren im Tor der ersten Mannschaft wechselt er zum Höchsten.

Jürgen Lepine (OSC): 457 Stimmen Die Zuverlässigkeit in Person. Immer dabei, erzielte der Rechtsaußen 134 Tore für den Verbandsliga-Vizemeister und lief im letzten Spiel zum 250. Mal im Trikot der ersten OSC-Mannschaft auf.

Michael Herrmann (ATV): 369 Stimmen Stolze 214 Treffer des Linkshänders, Rang zwei in der Torjägerliste, verhinderten den Verbandsliga-Abstieg des ATV nicht. Nächsten Saison geht Herrmann für den Oberligisten SG Ahlen auf Torejagd.  

Mannschaften:BVB-A-Jugend: 1197 Stimmen Wer im Jugendbereich um die Deutsche Meisterschaft mitspielt, das ist hoch anzurechnen. Das Saisonende lief nicht so wie erhofft. Wäre noch mehr Arbeit möglich gewesen? Locker durchgebissen in der Liga, in der Meisterschafts-Endrunde war die Pleite gegen Leipzig ein Schlag ins Gesicht. Aber auch das tut den jungen Handballerinnen gut – keine schöne Erfahrung, aber eine womöglich richtungsweisende.

BVB-Frauen: 923 Stimmen Oben angeklopft in Richtung Aufstieg in die Bundesliga, andere geärgert, wäre noch mehr möglich gewesen ohne die Misere von Verletzten. Ob es dann zum Aufstieg gereicht hätte?

Borussia Höchsten: 776 Stimmen Die Senkrechtstarter im Dortmunder Handball. Im ersten Jahr in der Verbandsliga, mischte die Mannschaft bis in die Schlussphase der Saison im Aufstiegsrennen mit. Auch der Unterbau stimmt, die zweite Mannschaft ist gerade in die Bezirksliga aufgestiegen.OSC Dortmund: 684 Stimmen Die Nummer eins bei den Dortmunder Männern. In einem irre spannenden Rennen um den Aufstieg in die Oberliga erst knapp vor heimischem Publikum gegen Gevelsberg gescheitert. Einige Male die Halle richtig gefüllt. Gezeigt, dass Handball lebt.

Westfalia Hörde: 472 Stimmen Landesliga-Meister nach langen Zweikampf mit Kaiserau - und Aufsteigerinnen in die Verbandsliga – Einziger Aufsteiger im Handball-Kreis.  

Talent des Jahres:

Katharina Moll

Katharina ist eine sehr ehrgeizige, bissige, vielseitig einsetzbare Spielerin. Das Potenzial für die Bundesliga ist absolut vorhanden.

Obwohl sie noch zum Jungjahrgang der A-Jugend gehört, war sie in der Abwehr mit Aggressivität und im Angriff mit Auge bereits in der 3. Liga eine große Hilfe. Sie soll künftig noch stärker in den Seniorenbereich eingebunden werden. Auch das ist ein Beleg ihrer starken Leistung und gleichzeitig ein Beispiel für das BVB-Jugendkonzept.

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