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Elf Verletzte

Mehrfamilienhaus ist nach Brandstiftung unbewohnbar

Wickede Der Brand in einem Mehrfamilienhaus an der Rauschenbuschstraße in Wickede ist am Sonntagabend vorsätzlich entfacht worden. Elf Bewohner wurden verletzt, darunter drei Kinder. Das sechsgeschossige Gebäude musste komplett geräumt werden und ist derzeit nicht bewohnbar.

Mehrfamilienhaus ist nach Brandstiftung unbewohnbar

Mit Masken vor dem Rauch geschützt: Die Feuerwehr rettete viele Bewohner aus dem brennenden Haus.

Aktualisierung Montag, 16.30 Uhr: Polizei geht von Brandstiftung aus

Nach den Ermittlungen zur Ursache des Feuers im Treppenhaus des Mehrfamilienhauses geht die Polizei inzwischen von Brandstiftung aus. Der auf der Treppe zum Keller gelagerte Sperrmüll ist mit hoher Wahrscheinlichkeit vorsätzlich angesteckt worden. Der Täter ist noch unbekannt. Die Ermittlungen laufen.

Aktualisierung Montag, 10.33 Uhr: Bewohnern an den Fenstern und auf den Balkonen

Mehrere Trupps mit Atemschutzgeräten musste die Feuerwehr einsetzen, um etwa 20 Bewohner des Hauses an der Rauschenbuschstraße aus ihren Wohnungen retten zu können. Beim Eintreffen drang dichter Qualm aus dem Treppenhaus nach draußen. Sowohl auf der Vorder- als auch auf der Rückseite des Gebäudes machten Personen an Fenstern und auf Balkonen auf sich aufmerksam. So berichtete es die Feuerwehr am Montagmorgen.

51 Personen waren in dem Mehrfamilienhaus gemeldet. 32 Erwachsene und neun Kinder wurden von den Rettungskräften nach der Bergung untersucht. Acht Erwachsene und drei Kinder hatten so viel Brandrauch eingeatmet, dass sie zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden mussten.

Das Gebäude wurde durch die Feuerwehr komplett geräumt. Es wurde als vorübergehend nicht mehr bewohnbar erklärt. "Der Treppenraum wurde zu sehr in Mitleidenschaft gezogen. Die Rußniederschläge, die an den Wänden haften, sind zu groß, um Menschen in das Haus lassen zu können. Wir wissen ja auch noch nicht, was genau gebrannt hat - ob es nur Holz war, oder ob auch Plastik dabei war. Ein Brandschadensanierer ist jetzt im Einsatz", sagt Feuerwehrsprecher André Lüddeke. Wann die Bewohner in ihre vier Wände zurückkehren können, ist derzeit offen. Möglicherweise ist eine Rückkehr in dieser Woche nicht mehr möglich.

Wer von den 51 Bewohnern am Sonntagabend nicht bei Freunden oder Verwandten unterkommen konnte, bekam von der Stadt eine Notunterkunft zur Verfügung gestellt. Eine Ersatzunterkunft musste schließlich für eine Familie mit zwei Kindern und einen Mann gefunden werden.

Wie die im Treppenraum abgestellten Gegenstände Feuer gefangen haben, wird von der Polizei noch ermittelt.

 

Erstmeldung Sonntag, 20.21 Uhr: Verdacht auf Rauchgasvergiftung bei fünf Personen

Nach Auskunft der Feuerwehr war in dem sechsgeschossigen Wohnhaus am Sonntagabend ein Feuer auf der Treppe zum Keller ausgebrochen. Dort war abgestellter Sperrmüll aus noch unbekannter Ursache in Brand geraten. Schnell zog dicker Rauch durch das ganze Treppenhaus.

Die Rettungskräfte hatten vor Ort das Feuer schnell unter Kontrolle. Anschließend wurde das Treppenhaus gelüftet und es wurden die Wohnungen kontrolliert. Fünf Personen mussten mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden. Das Ordnungsamt wurde informiert, um gegebenenfalls Ersatzunterkünfte zu besorgen, falls einige der 51 gemeldeten Bewohner nicht wieder in ihre Wohnungen zurückkehren können.

 

 

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