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Meisterinnen der leisen Töne

Frauen sind tonangebend im letzten Drittel des Festivals "Next generation III" - so auch am Sonntag. Die vier Musikerinnen des Faust Quartett präsentierten sich im Harenberg-Haus als Meisterinnen der leisen Töne mit einer Tonkultur, die man selbst bei Ensembles mit großen Namen selten erlebt. Der ausgeprägte Klangsinn des Quartetts, dessen Name auf den Gründungsort Weimar verweist, ist imposant.

So zärtlich und fein ziseliert spielen wenige Quartette Haydn. Ein vorsichtiges Ertasten von Klangwelten, auch die der quirligen, vor Temperament übersprudelnden im Finale, war die Interpretation des Werks op. 33,1 in der ungewöhnlichen Tonart h-Moll und in ungewöhnlicher SatzReihenfolge. Letztere hat das Haydn-Quartett mit Schumanns A-Dur-Werk gemeinsam. In der Romantik scheint das Faust Quartett besonders zu Hause. Dass das Ensemble erst zwei Jahre zusammenspielt, mag man kaum glauben angesichts dieser Übereinstimmung in der musikalischen Gestaltung und Geschlossenheit im Ausdruck.

Die sensible Klanggestaltung der vier jungen Musikerinnen, die mit der Faust im Herzen auch kraftvoll zupacken können und der Musik großes Profil und einen sehr persönlichen, unverwechselbaren Klang geben, war zutiefst beeindruckend. Auch in Debussys g-Moll-Quartett, dessen Andantino die vier Streicher hauchzart auf ihren Instrumenten sangen und die schnellen Sätze gespenstisch und mit größter Präzision über die Saiten huschen ließen. JG

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