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Landgericht Dortmund

Messerangriff: Prozess nach elf Jahren

DORTMUND Es passierte vor elf Jahren: In der Dortmunder Nordstadt wurde ein 29-jähriger Mann niedergestochen und wäre fast gestorben. Seit Donnerstag steht der mutmaßliche Täter doch noch vor Gericht.

Messerangriff: Prozess nach elf Jahren

Der Angeklagte (Mitte) muss sich seit Donnerstag vor Gericht verantworten.

Der Angeklagte soll am 14. Juli 2006 gemeinsam mit seinem Bruder über einen 29-jährigen Dortmunder hergefallen sein. In der Anklage der Staatsanwaltschaft ist von zwei Stichen in Lunge und Bauch die Rede. Außerdem soll der bereits lebensgefährlich verletzte Mann auch noch brutal getreten worden sein – gegen Kopf und Körper. Sein Leben konnte nur durch eine Not-Operation gerettet werden.

Mann wurde in Paris festgenommen

Der Angeklagte war damals sofort geflohen und soll sich seitdem im Libanon versteckt gehalten haben. Im vergangenen Jahr war er dann jedoch in Paris festgenommen worden. Nach Angaben seines Verteidigers Jan-Henrik Heinz war er zurück nach Europa gereist, um sich doch noch dem Strafverfahren in Dortmund zu stellen.

Nach der Tat war deshalb zunächst nur gegen den Bruder des Angeklagten verhandelt worden. Er war nämlich nicht geflohen. Für eine Verurteilung hatte es allerdings nicht gereicht, weil seine genaue Tatbeteiligung offenbar nicht geklärt werden konnte.  

Der nun angeklagte 29-Jährige hat sich zum Prozessauftakt noch nicht zu den Vorwürfen geäußert. Sein Verteidiger hat allerdings ein Geständnis angekündigt. Die Anklage lautet auf versuchten Totschlag. 

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