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Stromkabel gestohlen

Metalldiebe hatten sich auf Umspannwerke spezialisiert

DORTMUND Angst kannten diese Diebe offenbar nicht: Fünf Männer aus Dortmund und Gelsenkirchen sollen Anfang des Jahres im großen Stil Stromkabel aus Kraft- und Umspannwerken gestohlen haben. Eines ihrer Ziele: das Amprion-Umspannwerk in Castrop-Rauxel. Seit Freitag wird den Angeklagten vor dem Essener Landgericht der Prozess gemacht.

Metalldiebe hatten sich auf Umspannwerke spezialisiert

Das Umspannwerk in Castrop-Rauxel: Hier hatten die Kabeldiebe unter anderem zugeschlagen.

Die Tatorte lagen in Castrop-Rauxel, Bochum, Hattingen, Herdecke und zahlreichen anderen Städten. Nach den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft gehörte das Quintett zu einer großen osteuropäischen Bande, die mit dem Diebstahl und dem anschließenden Verkauf von Altmetall jede Menge Geld gescheffelt haben soll. Den Schrott wurden die Männer offenbar bei verschiedenen Händlern in Essen los. Die Abnehmer stellten keine Fragen, sondern legten einfach bündelweise Bargeld auf den Tisch.

Unter anderem sollen die Einbrecher am 28. April im Amprion-Umspannwerk in Castrop-Rauxel zugeschlagen haben. Laut Anklage schnitten sie nachts einen Zaun durch, stemmten die Bodenplatten auf und zogen anschließend meterweise kupfernes Erdungskabel heraus. Allein der angerichtete Sachschaden soll sich auf rund 28.000 Euro belaufen. Zu Prozessbeginn am Freitag (7. November) kündigten alle Angeklagten an, sich im Laufe des Prozesses umfassend zu den Vorwürfen äußern zu wollen.

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