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Meterhohes Gras

SCHARNHORST Zirka 1,70 Meter hoch steht das Gras auf einer Wiese. Die Rede ist von dem angrenzenden "Spielplatz" an der Dudweilerstraße 60. Seit letztem September wurde das Gras dort nicht mehr gemäht.

Klaus-Peter Otto, ein Bewohner dieser Straße, versucht schon seit mehr als einem Jahr, die Stadt dazu zu bewegegen, die Grünflächen zu säubern. Auch ein Brief an Oberbürgermeister Langemeyer hatte keinen Erfolg. Zumindest wurde der morsche Baum, der direkt neben seinem Grundstück steht, bei einer Kontrollinspektion entfernt.

Der besorgte Bürger erzählt, dass im Oktober 2007 schon zweimal Feuer von Kindern gelegt worden sei. "Ich habe Angst, dass das meterhohe Gras Feuer fängt und sich auf die anliegenden Grundstücke ausdehnt," so Klaus-Peter Otto.

Unkraut

Auch der öffentliche Gehweg, der zu den Häusern führt, ist mit Brennesseln zugewuchert. Dies sieht nicht nur unästhetisch aus, sondern bringt auch das Problem mit sich, dass die Leute ihren Müll einfach ins Gebüsch schmeißen. "Das Unkraut müsste schon längst einmal entfernt werden", meint Otto. Am vergangenen Freitag wurde ein Schild aufgestellt, dass das Betreten der Grünflächen untersagt. Dort dürfe nicht mehr Fußball gespielt werden, und Hunde sollten nicht mehr frei herumlaufen. "Fraglich ist nur, ob man einen kleinen Hund in dem hohen Gras noch finden würde. Und an Fußball spielen ist bei einem solchen Zustand der Wiese wohl nicht zu denken", kritisiert Otto.

Nur Geld für die City

"Alles wird in die City investiert, und die Randbezirke werden nur auf das Nötigste versorgt," ärgert sich der Scharnhorster. Sein dringender Appell lautet, es sollten die Grünflächen und die Gehwege regelmäßiger gesäubert werden.

Auf Anfrage unserer Zeitung bei der Stadt hieß es, dass die Dortmunder Grünflächen in unterschiedliche Zonen eingeteilt werden. In Regionen mit regem Stadtverkehr gebe es intensive Bemähung. In Bereichen, die wenig genutzt werden, komme es zu einer extensiven Bemähung. Was bedeutet, dass diese Flächen nur ein- bis zweimal im Jahr geschnitten werden. Da es in diesem Jahr außerdem öfter Regen gegeben hat, sei das besagte Stück Grün nicht so oft gemäht worden, weil keine Brandgefahr davon ausgegangen sei. SaK

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