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Holzkohlegrill zum Heizen benutzt

Mieter erlitt schwere Rauchgasvergiftung

DORTMUND Ein Mieter aus der Nordstadt ist am Donnerstagmittag bewusstlos in seiner Wohnung zusammengebrochen. Offenbar hatte der Mann einen Holzkohlegrill zum Heizen benutzt. Die Besetzung eines Rettungswagens rettete dem Mann das Leben.

Mieter erlitt schwere Rauchgasvergiftung

Die Feuerwehr wurde am Donnerstagmittag zur Clemens-Veltum-Straße gerufen.

Wie die Feuerwehr in einer Pressemitteilung schreibt, hatten Nachbarn am Donnerstagmittag gegen 12.20 Uhr den Rettungsdienst an die Clemens-Veltum-Straße gerufen. Da die Wohnungstür nicht verschlossen war, konnte die Besatzung des Rettungswagens direkt die Wohnung betreten.

Sie fanden den Mieter bewusstlos im Flur vor. Gleichzeitig schlug der mitgeführte Kohlenstoffmonoxidwarner an. Die Einsatzkräfte zogen den bewusstlosen Mieter aus der Wohnung, brachten ihn in Sicherheit und forderten umgehend die Feuerwehr an.

Unter Atemschutz kontrollierten die Feuerwehrmänner die Wohnung und fanden einen Holzkohlegrill, der offenbar zum Heizen genutzt wurde. Der Grill wurde aus der Wohnung entfernt und die Wohnung durchgelüftet. 

Der Umweltdienst der Feuerwehr führte noch vor Ort bei dem Mieter und bei der Besatzung des Rettungswagens eine Blutgasanalyse durch. Der Mieter wurde mit einer schweren Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht. Die Mitarbeiter des Rettungsdienstes wurden ebenfalls zur weiteren ärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus gefahren. Bei ihnen wurden glücklicherweise nur leicht erhöhte Kohlenstoffmonoxidwerte festgestellt. Warum der Holzkohlegrill zum Heizen genutzt wurde, ermittelt nun die Polizei.

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