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Misstöne soll es bei SPD-Jubelparteitag nicht geben

DORTMUND Wenn der OB-Kandidat der SPD beim Nominierungsparteitag am 29./30. November „gekrönt“ wird, soll der „Jubelparteitag“ nicht vom Unmut gegen den Parteivorsitzenden Franz-Josef Drabig und Fraktionschef Ernst Prüsse getrübt werden.

Die SPD will sich am Nomierungstag von Stadtdirektor Ullrich Sierau oder Kulturdezernent Jörg Stüdemann geschlossen geben - der vor allem im Dortmunder Süden herrschende Unmut gegen Drabig und Prüsse wird vermutlich kaum eine Rolle spielen. Entsprechende Anträge jedenfalls liegen bislang nicht vor. „Dafür gibt es Gelegenheit bei einem ordentlichen Parteitag mit Vorstandswahlen oder im Beirat zwischendurch“, verweist Drabig auf entsprechende Verfahren.

Er habe sich gemeinsam mit Parteivize Nadja Lüders im Sölder SPD-Vorstand der Debatte gestellt. Dort stehe man ihm aber weiter kritisch gegenüber, so Drabig. Doch der Ortsverein Aplerbecker Mark habe diese Möglichkeit der Auseinandersetzung gar nicht erst wahrgenommen. Im Süden ist es zum einen die Art und Weise, wie Drabig und Prüsse OB Langemeyer abgesägt haben, die auf Kritik stößt, auf der anderen Seite fühlt man sich dort von den beiden nicht angemessen vertreten.

Sie ließen sich so gut wie nie im Süden sehen, heißt es hinter vorgehaltener Hand – außer wenn sich SPD-Chef Franz Müntefering zum Hundertjährigen des Ortsvereins Wellinghofen im vergangenen Jahr anmelde (der dann aber verhindert war). Diesen Vorwurf weist Drabig zurück: „Ich gehe überall dort hin, wo die Leute mich einladen. Ich bin im Norden nicht häufiger als im Süden.“ Im Stadtbezirk Hombruch sei er sehr oft gewesen, weil man ihn dort eingeladen habe. Erst Montag Abend war Drabig in Hörde, bei der erneuten Nominierung von Ulla Buchardt als SPD-Bundestagskandidatin.

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