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Modernstes Druckzentrum Westfalens eröffnet

DORTMUND So viel Hilfe hatten die Drucker des Medienhauses Lensing noch nie: Gleich fünf Hände drückten am Samstag auf den Startknopf für die neue Rotation. Das Startsignal gaben NRW-Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart, Evonik-Chef Dr. Werner Müller und „drei Generationen Lensing-Wolff“: Florian Lensing-Wolff, sein Sohn Lambert Lensing-Wolff und dessen Sohn Clemens (5).

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Ein symbolischer Knopfdruck - die neue Maschine rotiert, und Druckereileiter Frank Schornsheim (l.) ist zufrieden. Hand in Hand arbeiteten dafür (v.l.) Clemens Lensing-Wolff in den Armen seines Vaters Lambert, Evonik-Chef Dr. Werner Müller, Florian Lensing-Wolff und Minister Prof. Andreas Pinkwart.

Rund 400 Gäse waren zu der Eröffnung des Druckzentrums in Dortmund-Dorstfeld eingeladen worden.

Gemeinsam setzten sie das modernste Druckzentrum Westfalens in Gang. Mehr als 40 Millionen Euro hat das Medienhaus in seine Druckereien in Dortmund und Münster investiert. Eine Woche zuvor eröffnete offiziell das neue Druckhaus in Münster. "Es ist die größte Einzelinvestition in der Geschichte unseres Familienunternehmens", erklärte Florian Lensing-Wolff den 400 geladenen Gästen in Dortmund. Die Bedeutung der Tageszeitung unterstrich Lambert Lensing-Wolff bei einer Podiumsdiskussion: "Die Zeitung wird noch lange unser Kerngeschäft bleiben", ist er überzeugt, "auch wenn wir als modernes Medienhaus unsere Inhalte natürlich multimedial produzieren."

Mit Minister Prof. Andreas Pinkwart, Evonik-Chef Dr. Werner Müller und RN-Chefredakteur Wolfram Kiwit diskutierte der RN-Herausgeber über "Innovation und Medienentwicklung". Im zweiten Teil der Podiumsdiskussion wurde der Kreis der Diskussionsteilnehmer um Medien-Professor Roland Schröder erweitert. Die Runde war sich einig: Lokale Nachrichten und Anzeigen bleiben spannend, finden weiter Leser und Kunden. Doch natürlich müssen sich Redaktionen auf die geänderten Mediengewohnheiten gerade von jungen Menschen einstellen, die heute mehr Zeit vor dem Computer als vor dem Fernsehen verbringen. Journalistische Kompetenz und Glaubwürdigkeit zählen in der Zeitung und im Internet.Die Gäste erlebten ein informatives, unterhaltsames und multimediales Programm. Die Dortmunder Gruppe "Artmos" zauberte mit LED-Displays, die Pianistin Kateryna Titova bezauberte das Publikum mit Chopin. Das Medienhaus Lensing beschäftigt über 1.000 Mitarbeiter. Neben Druckereien und Zeitungen gehören zum Familienunternehmen Lokalradios, Anzeigenblätter, Online-Dienste, Call-Center, Stadtmagazine und Briefdienstleister. Das Druckzentrum in Dorstfeld ist die einzige Zeitungsdruckerei Dortmunds. Die Ruhr Nachrichten sind die größte Zeitung in der Westfalenmetropole und haben hier nach der offiziellen Verbreitungsanalyse 2008 einen Marktanteil von über 62 Prozent. 

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