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Momente der Besinnung

HÖRDE In der Bezirksverwaltungstelle fand am Mittwochabend eine Gedenkfeier anlässlich der Reichspogromnacht statt.

Momente der Besinnung

<p>Der Rabbiner Avichai Apel beim Rundgang durch die Ausstellung "Stolpersteine".

Im Eingangsbereich des Bürgersaals prangt ein großer gelber Judenstern - "Ermordung von 6 Millionen Juden" steht darauf.Die Fensterfront an der Ostseite ist bedeckt mit einer schwarzen Stoffbahn, weiße Stühle stehen davor - eine Erinnerung an die Jüdischen Opfer der Nazis in Hörde.

Die Schülerinnen und Schüler der Johann-Gutenberg-Realschule hatten mit der Ausstellung "Stolpersteine" einen wichtigen Teil zur Gedenkfeier im Bürgersaal beigetragen. Sie hatten für eine würdigen Rahmen gesorgt, um der Opfer der Greueltaten zu Gedenken. Vier Schülerinnen aus den neunten Klassen führten die Besucher von Schautafel zu Schautafel, nahmen sie mit auf eine Reise wider das Vergessen. Beeindruckt zeigten sich die Vertreter der Hörder Parteien, Kirchen, der jüdischen Kultusgemeinde und anderen Institutionen über die Arbeit der Realschule, die durch die eindrucksvolle Dokumentation die Feierstunde maßgeblich mitgeprägt hat.

"Es ist schön zu sehen, dass sich auch die jüngeren Menschen mit den schrecklichen Ereignissen auseinander setzen", sagte Rabbiner Avichai Apel. Und die Johann-Gutenberg-Realschule will auch im nächsten Jahr ihren Beitrag zur Gestaltung der Gedenkfeier anlässliche der Reichspogromnacht leisten - damit dieser unwürdige Teil der deutschen Geschichte niemals in Vergessenheit gerät.

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