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Monumental-Bau freilegen

Stand auf dem Plateau des Berges Tell Abu Dahab im Jabboktal des Ostjordanlandes einst ein Monumental-Bau des jüdischen Königs Herodes des Großen?

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Bernd Rusnik, Emmanuel Rehfeld, Prof. Dr. Thomas Pola und Prof. Bodo Weidlich mit byzantinischen und römischen Scherben aus der Ausgrabungsstätte. Belouanas

Ja, ist Theologie-Professor Thomas Pola von der Technischen Universität überzeugt. Nach den sommerlichen Ausgrabungsfunden seines 20-köpfigen europäischen Teams lasse "die Interpretation der gesamten Anlage darauf schließen".

Noch sei fraglich, wie alt die Mauern der gewaltigen Wehranlage tatsächlich sind, da die Wissenschaftler die Fundamente noch nicht freilegen konnten. Es seien aber schon Schichten römischer Bauart von 120 v. Chr. entdeckt worden.

Während seiner Regierungszeit von 73-4 v. Chr. soll Herodes die Mauer ausgebaut haben, "danach wurde an der Wehranlage nichts mehr gemacht", sagt Pola. Steine mit eingeritzten Kreuzen bewiesen aber, dass die bereits 2006 entdeckten Peristylhöfe und der Palast bis in die byzantinische Zeit (400 n. Chr.) benutzt wurden.

Rund 500 Jahre soll die Sandsteinanlage gestanden haben, bevor ein Erdbeben sie zerstörte. "Das zeigen uns die Säulen, die alle in dieselbe Richtung umgestürzt sind", so Pola.

Die Ausgrabungen gehen erst im kommenden Jahr weiter. Bis dahin befürchtet der Professor weitere Plünderungen durch Grabräuber.

Interessenten sind herzlich willkommen, mitzureisen. Für 3000 Euro bekommen sie Flug, Unterkunft und Verpflegung und dürfen sich selbst an den Ausgrabungen beteiligen. Mail an: poladr@aol.com bel

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