Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Prozessauftakt am Landgericht

Mordfall Dirk W.: Angeklagter will schweigen

DORTMUND Der Mordfall Dirk W. erschütterte zu Weihnachten die Stadt. Angehörige hatten die Leiche des 43-Jährigen am ersten Weihnachtstag in dessen Wohnung am Hörder Clarenberg gefunden. Im Januar konnte die Polizei schließlich in Höxter einen Verdächtigen festnehmen. Seit Dienstag muss sich der junge Mann vor dem Landgericht verantworten.

/
Dirk W. wurde am ersten Weihnachtstag tot in seiner Wohnung im Clarenberg gefunden.

Zum Prozessauftakt schwieg der Angeklagte.

Der Angeklagte gibt sein Alter mit 19 Jahren an. Medizinische Untersuchungen, die von der Staatsanwaltschaft in Auftrag gegeben wurden, deuten jedoch darauf hin, dass er möglicherweise auch schon älter ist. Für den Fall einer Verurteilung ist dies durchaus von Bedeutung.

Ab einem Alter von 21 Jahren ist die Anwendung von Jugendstrafrecht ausgeschlossen. Der junge Mann will sich zu den Vorwürfen im Prozess nicht äußern. Staatsanwältin Sandra Lücke ist davon überzeugt, dass er Dirk W. in der Nacht auf den ersten Weihnachtstag zufällig in der Innenstadt traf.

Verabredetes Sex-Treffen

Und dass beide Männer sich schließlich zum Sex in der Wohnung des Dortmunders verabredeten. Dort soll der Angeklagte sein Opfer jedoch sofort attackiert haben. Dirk W. erstickte, nachdem er bei einem Angriff auf seinen Kehlkopf schwere Verletzungen erlitten hatte.

Der Angeklagte soll seinem Opfer Geld, Schmuck und zwei Jacken geraubt haben. Die Anklage lautet deshalb auf Mord aus Habgier. Darüber hinaus muss sich der Angeklagte auch wegen mehrerer Trickdiebstähle in der Münsterstraße verantworten. Aber auch dazu will er nichts sagen.

HÖRDE Im Mordfall Dirk W. hat die Staatsanwaltschaft jetzt Anklage gegen den mutmaßlichen Täter erhoben. Ein 18-jähriger Asylbewerber soll den Dortmunder an Weihnachten 2014 in Hörde ermordet haben. Doch der Mann schweigt.mehr...

HÖRDE Rund einen Monat nach dem gewaltsamen Tod von Dirk W. in Hörde haben sich am Sonntagabend etwa 100 Menschen versammelt, um sich mit einer Gedenkminute von dem 43-Jährigen zu verabschieden. Zu der Veranstaltung war im Internet aufgerufen worden.mehr...

HÖRDE Es ist der mögliche Durchbruch bei den Ermittlungen rund um die rätselhafte Tötung von Dirk W.: Die Fahnder haben am Dienstag einen 18 Jahre alten Verdächtigen festgenommen. Ein Richter erließ einen Haftbefehl wegen dringenden Mordverdachts. Ein Umstand erleichterte die Ermittlungen.mehr...

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Scheuer: Dortmund kann Diesel-Fahrverboten entgehen

Bundesverkehrsminister fordert Dortmund zum Handeln auf

Dortmund Dortmund brauche keine Fahrverbote für ältere Diesel-Fahrzeuge, um die Schadstoffgrenzen einzuhalten. Das sagte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer am Donnerstag in Berlin. Allerdings gebe es eine Bedingung.mehr...

Wiederaufbau nach Haus-Explosion in Hörde

Neubau schließt Lücke in der Teutonenstraße

Dortmund Am 31. März 2017 erschütterte im Dortmunder Süden eine Haus-Explosion den Stadtteil Hörde. Ein psychisch kranker Mann hatte zuvor eine Gasleitung herausgerissen, die Explosion ausgelöst. Unter den Trümmern starb eine Nachbarin. Eine Lücke in der Häuserreihe zeugt von der Tat. Der Wiederaufbau naht.mehr...

Brand in Lagerhausstraße im Hafen

Wohnung stand in Flammen, Mieter waren nicht zu Hause

DORTMUND Am Freitagabend hat eine Wohnung an der Lagerhaussstraße im Hafen lichterloh gebrannt. 40 Feuerwehrleute waren vor Ort, anfangs war unklar, ob sich noch Personen in der Wohnung befinden. Die Mieter waren jedoch nicht zu Hause - und können dorthin zunächst auch nicht zurückkehren. mehr...

41-Jähriger starb nach Auseinandersetzung

Zwei Festnahmen nach gewaltsamem Tod in Huckarde

HUCKARDE. Gewaltsam zu Tode kam an diesem Wochenende ein 41-jähriger Mann aus Polen in Huckarde. Die Polizei nahm zwei seiner Landsleute fest, die unter dem Verdacht der Körperverletzung mit Todesfolge stehen.mehr...

Schutz vor Terroranschlägen

Wie sicher sind die Beton-Sperren am Weihnachtsmarkt?

Dortmund 2,5 Tonnen schwere Beton-Sperren sollen den Dortmunder Weihnachtsmarkt vor Terroranschlägen schützen. In einem Video auf Youtube ist jedoch zu sehen, wie ein Laster, der Tempo 50 fährt, einen ebenso schweren Betonklotz einfach zur Seite rückt. Wie sicher sind die Dortmunder Sperren also wirklich? Wir haben nachgefragt.mehr...

Großeinsatz in Dorstfeld

Rauch im Hannibal - Feuerwehr rückt aus

DORSTFELD Großalarm am Hannibal in Dorstfeld: Wegen einer größeren Menge Rauchs ist die Feuerwehr in der Nacht zu Dienstag zum riesigen Wohnkomplex ausgerückt. Einen Brand fand die Feuerwehr zwar nicht - aber warm wurde es im Gebäude trotzdem.mehr...

NEU: Die wichtigsten Nachrichten aus Dortmund täglich auf Ihr Smartphone
WhatsApp
Jetzt anmelden